Wintersemester 2019/20

Im Wintersemester 2019/20 werden folgende Lehrveranstaltungen angeboten:

1.      Aufbaukurs Strafrecht (V)

  • Stefan Harrendorf
  • Mittwochs 8-10 c.t.
  • HS 3/4, Loh

2.       Kriminologie (V)

  • Stefan Harrendorf
  • Dienstag 12-14 c.t.
  • HS 2, Loh

3.      Strafrechtliche Sanktionenlehre (V)

  • Stefan Harrendorf
  • Dienstag 16-18 c.t.
  • HS 2, Loh

4.      Seminar Schwerpunktbereich „Makrokriminalität“ (S)

  • Stefan Harrendorf
  • nach gesonderter Ankündigung und nur für angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer

5.      Europäisches Strafrecht (V)

  • Christine Morgenstern
  • Montag 12-14 c.t.
  • HS 1, Rub 1

6.      Einführung in die forensiche Psychiatrie (V)

  • Stefan Orlob
  • Mittwoch 16-18 c.t.
  • HS 5, Rub 1

7.      Rechtsmedizin für Juristen (V)

  • Britta Bockholdt u.a.
  • Donnertag 16-18 c.t.
  • HS 1, Loh

8.      Kolloquium „Empirische Kriminologie“ (K)

  • Bernd Geng
  • Mittwoch 18-20 c.t.
  • SR 105/106, Domstr. 20

9.      Vorlesungsbegleitendes Kolloquium zu Kriminologie und strafrechtlicher Sanktionenlehre (K)

  • Victoria Rieckhoff
  • Donnerstag 12-16 c.t.
  • SR 109, Domstr. 20

10.      Vorlesungsbegleitendes Kolloquium zum Aufbaukurs Strafrecht (Gruppe 5) (K)

  • Nele Lagler
  • Dienstag 12-14 c.t.
  • SR 5, Loe
Zur Lehre an diesem Lehrstuhl:

Zur Lehre an diesem Lehrstuhl:

Es werden regelmäßig Lehrveranstaltungen sowohl aus dem strafrechtlichen Pflichtfachbereich als auch aus dem Schwerpunktbereich "Kriminologie und Strafrechtspflege" angeboten.

Ziel der Lehrveranstaltungen im Bereich der Rechtsdogmatik ist es, neben der Vermittlung des notwendigen Detailwissens insbesondere das systematische Verständnis der Studierenden zu fördern. Gemeint ist damit die Fähigkeit, konkrete Rechtsprobleme in größere Zusammenhänge einzustellen, diese zu ähnlichen Problemlagen in Beziehung zu setzen und die übergreifenden Strukturen zu erkennen. Beabsichtigt ist immer, die Studierenden in den Stand zu setzen, aus einem solchen systematischen Verständnis heraus auch unbekannte Rechtsprobleme unter Ableitung aus dem bereits Bekannten lösen zu können. Dabei ist es selbstverständlich, dass dies im Rahmen einer Veranstaltung zur Examensvorbereitung oder im Schwerpunktbereich in anderer Weise geschehen kann und muss als in einer Veranstaltung des Grundstudiums.

Gemeint ist damit auch eine Verpflichtung auf das Ideal einer gesamten Strafrechtswissenschaft. So vermag das Empirische zum Dogmatischen manches Erhellende beizusteuern, ebenso wie das Zusammenspiel von materiellem Strafrecht und Strafprozessrecht nicht aus den Augen verloren werden darf. Auch die Wechselbeziehungen mit außerstrafrechtlichen Rechtsgebieten wollen beachtet werden.

In empirisch-kriminologischen Veranstaltungen ist es häufig möglich, neben etwa vorhandenen fachspezifischen Vorkenntnissen an dem alltagstheoretischen Vorstellungsbild der Studierenden anzuknüpfen. Die meisten Menschen haben solche alltagstheoretischen Vorstellungen von Tätern, Opfern, Tatsituationen und der Wirkung von Strafe und anderen kriminalpräventiven Maßnahmen. Hierauf aufzubauen und diese zu hinterfragen, ist eine der Aufgaben kriminologischer Lehre. Ebenso geht es darum, den Studierenden die Arbeitsweise der Strafverfolgungsorgane mit den dabei ablaufenden Entscheidungs- und Ausleseprozessen näherzubringen. Dass Kriminologie ein internationales Forschungsfeld ist, sollte dabei auch durch Einbeziehung von Erkenntnissen der Comparative Criminology und der Comparative Criminal Justice deutlich gemacht werden.

Schließlich ist für alle Veranstaltungen auch der Bezug zur Praxis wichtig, der - je nach Veranstaltung - z.B. durch die Einladung von Praktikern oder den Besuch einer Justizvollzugsanstalt gefördert wird.

Kontakt

Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht, Strafprozessrecht und vergleichende Strafrechtswissenschaften

Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Stefan Harrendorf

Sekretariat
Kornelia Hohn

Domstr. 20
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 2137