Der rational kalkulierende Verbrecher? Zu Entwicklung, Stand und Zukunftsperspektiven ökonomischer Kriminalitätstheorien

Prof. Dr. Stefan Harrendorf
Prof. Dr. Stefan Harrendorf

Ringvorlesung „Recht trifft Wirtschaft“

anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Wiedereröffnung der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald“.

 

Der rational kalkulierende Verbrecher? Zu Entwicklung, Stand und Zukunftsperspektiven ökonomischer Kriminalitätstheorien

Die Idee eines rational kalkulierenden Verbrechers steht gewissermaßen am Anfang kriminologischer Theoriebildung und ist insofern verknüpft mit dem Utilitarismus Beccarias und Benthams, aber auch mit Feuerbachs Abschreckungstheorie. Es war dann Gary S. Becker, der 1968 erstmals eine klar am ökonomischen Denken ausgerichtete Handlungstheorie in das Zentrum der Kriminalitätserklärung stellte, in der der Kriminelle als rationaler Kosten-Nutzen-Optimierer erschien.

Dieser wirtschaftliche Ansatz wurde seither verschiedentlich weiterentwickelt, wenn auch zumeist andere Kriminalitätstheorien den Diskurs dominierten. Der Vortrag geht der Frage nach, ob und inwieweit ökonomische Kriminalitätstheorien einen substantiellen Beitrag zur Erklärung delinquenten Verhaltens leisten und stellt Bezüge zu anderen aktuellen kriminologischen Handlungstheorien her.

 

Referent

Prof. Dr. Stefan Harrendorf

 

Termin

27. Juni 2017

17:00 - 18:30 Uhr

Konferenzraum (Domstr. 11, Eingang 2, 17489 Greifswald)

 

 

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