EU-Projekt "Low Carbon Logistics"

Die Versorgung mit Gütern ist eine Grundlage unserer Lebensqualität und Voraussetzung von Wirtschaftswachstum. Das sorgt in einem wirtschaftsstarken Land wie Deutschland für ein stetig wachsendes Frachtaufkommen. Metropolen sind hierbei besonders stark betroffen. Aber auch in den touristisch geprägten Kleinstädten wird der Güterverkehr dann zum Problem, wenn Touristen sich dadurch gestört fühlen und wegbleiben. Dazu droht als Folge negativer Umweltwirkungen wie Lärm, Gestank und Unsicherheit die Gefahr, dass Prädikate wie Kur- oder Heilbad entzogen werden. Gerade Stadtverwaltungen sind dazu angehalten, dem entgegenzuwirken. Es müssen die Klimaziele sowie die Ziele zur Reduzierung der Treibhausgas- und Feinstaubemissionen erreicht und zugleich ein uneingeschränkter Verkehrsfluss gewährleistet werden. Laut EU-Kommission soll bis 2050 der innerstädtische Verkehr europaweit CO2-neutral sein.

Projektbeschreibung

Beratungsangebote zu CO2-armen Logistik-Lösungen

Im Rahmen des EU Projekts Low Carbon Logistics bieten die Projektpartner Universität Greifswald und Kompetenzzentrum Ländliche Mobilität - Forschungs-GmbH Wismar (KOMOB) Beratungsangebote zu CO2-armen Logistik-Lösungen für norddeutsche Kommunen und Unternehmen. Die Erfahrungen, die inzwischen in den Pilotstädten Rietavas und Neringa (Litauen), Olofström (Schweden), Stargard (Polen) und Bad Doberan (Mecklenburg-Vorpommern) gemacht worden sind, bieten ein breites Kompetenzfeld, aus dessen Erfahrungen die Projektpartner schöpfen können.

Wir laden interessierte norddeutsche Kommunen und Unternehmen ein, sich über das Projekt und unsere Beratungsangebote zu informieren. Die Universität Greifswald und KOMOB beraten Sie gern bei der Umsetzung individueller LCL-Lösungen.

Beratungsangebote