Lehrstuhl für ABWL und Gesundheitsmanagement

Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Steffen Fleßa  


RESPONSE – Partnerschaft für Innovationen in der Implantattechnologie

Forschungsprojekt RESPONSE – Partnerschaft für Innovationen in der Implantattechnologie
Forschungsprojekt RESPONSE – Partnerschaft für Innovationen in der Implantattechnologie

Innovative Medizintechnik bietet große Zukunftspotentiale für die Gesundheitsversorgung

... und gesellschaftliche Wertschöpfung, indem sie noch stärker als bisher die Forschungs- und Entwicklungsstrategien am medizinischen Bedarf ausrichtet, die mit der demografischen Entwicklung einhergehenden Herausforderungen berücksichtigt und somit wichtige Beiträge für eine bessere Patientenversorgung und für mehr Lebensqualität bis in das hohe Alter leistet.

Durch die intersektorale Kooperation der Akteure des Initialkonsortiums „RESPONSE -Partnerschaft für Innovation in der Implantattechnologie“ aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der Medizintechnik und Innovationsforschung (Projektbereich 5) bietet RESPONSE die Chance, Medizinprodukte-Entwicklungen innerhalb der gesamten Translationskette effizient umzusetzen und die Innovationsprozesse zu beschleunigen.

Angestrebt werden klinisch relevante Therapien mit innovativen Implantaten, die zu einer Entlastung des Gesundheitssystems bei der Behandlung von Volkskrankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Projektbereich 1), Grauer und Grüner Star (Projektbereich 2) Schwerhörigkeit und Taubheit (Projektbereich 3), führen und geeignet zur Versorgung multimorbider Patienten sind.

RESPONSE entwickelt hierfür Implantate, die in besonderer Weise ihr Zielgewebe berücksichtigen und eine gewebe- und implantatspezifische Antwort auf zelluläre Prozesse in der Implantatregion geben. Gleichzeitig muss der Erhöhung der Implantatlebensdauer Rechnung getragen werden, indem durch verbesserte Implantatwerkstoffe und -designs Wiedereingriffe erleichtert sowie notwendige Implantaterneuerungen reduziert werden. (Projektbereich 4).

Die Unternehmen in RESPONSE werden dadurch in die Lage versetzt, ihre Positionen in Markt und Wettbewerb weiter auszubauen. Auf diese Weise leistet RESPONSE wichtige Beiträge zur Lösung einer volkswirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutsamen Problemstellung und führt zu Wirtschaftswachstum auf dem Gebiet der Medizintechnik in den Neuen Ländern.

Im Projektbereich 5 sollen der individuelle und gesellschaftliche Nutzen sowie der Ge¬winn von Lebens¬qualität durch Implantatinnovationen quantifiziert und, soweit möglich, die damit verbundenen Kosten ermittelt werden. Diese Systembetrachtungen bilden die Grundlage der RESPONSE-Entwicklungsstrategien bei der Konzeption von neuartigen Implantaten unter Berücksichtigung der Interessen der Unternehmen und der Möglichkeiten der Kostenträger. Ziel ist die Entwicklung und Anwendung von Methoden der gesundheits- und patientenorientierten System- und Innovationsforschung zur Bewertung von Implantat-innovationen für das Herz-Kreislauf-System, Auge und Ohr vor dem Hintergrund des Erhalts der Lebensqualität, Erwerbsfähigkeit und selbstbestimmten Lebensführung einer alternden Bevölkerung.

Quelle: http://www.response.uni-rostock.de/


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Prof. Dr. Steffen Fleßa

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