Fit fürs Referendariat – erfolgreich vom Studium in die Praxis

Im Sommersemester bietet die Fakultät ein zusätzliches Lehrangebot an, welches sich an zukünftige Referendar*innen richtet.

Der Übergang vom juristischen Studium in das Referendariat stellt nach dem ersten Staatsexamen einen großen Wendepunkt im Leben der Absolvent*innen dar, indem sie erstmals gerichtliche Abläufe kennenlernen, praktische Entscheidungen vorbereiten und Mandanten betreuen. Die Veranstaltung soll zuvorderst dazu dienen, einen ersten Überblick aus struktureller, praktischer und persönlicher Perspektive zu verschaffen. Behandelt werden dabei insbesondere die Rahmenbedingungen und der konkrete Ablauf des Referendariats in M-V, die Rolle des Referendars bzw. der Referendarin, die veränderten Anforderungen im Vergleich zum universitären Lernen sowie typische Herausforderungen in den einzelnen Stationen und der Umgang mit Belastungen und Zeitdruck. Im Hinblick auf zu vermittelnde Inhalte vermag die Veranstaltung nicht nur die Unterschiede zwischen der Klausurtechnik im ersten Examen und praktischer Fallbearbeitung in der Assessorklausur herauszustellen, sondern bietet gleichfalls die Möglichkeit, vertiefte Einblicke in die richterliche und staatsanwaltschaftliche Praxis zzgl. Perspektiven im Landesjustizdienst zu erlangen. Eine Erleichterung des Übergangs wird den Studierenden ebenfalls dadurch geboten, dass Grundlagen im Halten von Aktenvorträgen, Urteilsstil und in der prozessualen Taktik gelehrt werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Unsicherheiten der Studierenden abzubauen und konkrete Handlungsempfehlungen für einen erfolgreichen Start in den Vorbereitungsdienst zu geben. Daneben sollen die Studierenden mit den praktischen Anforderungen der Stationsausbildung (Zivil-, Verwaltungs- und Strafstation) vertraut gemacht und auf die veränderte Arbeitsweise im zweiten Examen vorbereitet werden.

Zeit: donnerstags, 18-20 Uhr

Ort: SR 2.25 ELP 1

Dozentin: Dr. Antonia Taute

Anmeldungen via HIS


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