Bachelor Management und Recht (B.Sc.)

„Vertiefungsübung im Marketing" wird vom wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing Dr. Daniel Hunold (www.motiviert-studiert.de, YouTube Channel "Motiviert Studiert") betreut. Bild: Uni Greifswald - Till Junker (Juni 2017).
„Vertiefungsübung im Marketing" wird vom wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing Dr. Daniel Hunold (www.motiviert-studiert.de, YouTube Channel "Motiviert Studiert") betreut. Bild: Uni Greifswald - Till Junker (Juni 2017).

Das Studium kann zum Winter- und zum Sommersemester aufgenommen werden und unterliegt keiner Zulassungsbeschränkung.

Die nächstmögliche Einschreibung ist in der Zeit von 05.02.2024 – 28.03.2024 (Unterbrechung der Frist: 02.03.2024 – 10.03.2024) möglich.

Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen und juristischen Kenntnissen

Die Grundlage des Studiengangs „Management und Recht" (MaRe) ist die Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen und juristischen Kenntnissen. Die Grundausbildung ist breit aufgestellt und fokussiert sich auf die allgemeinen ökonomischen und die juristischen Grundlagen.

Der Studiengang schafft die Voraussetzungen für den Übergang in die berufliche Praxis sowie für spätere Vertiefungen und Schwerpunktsetzungen im betriebswirtschaftlichen Bereich sowie an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaftslehre und Recht und bereitet damit auf ein Masterstudium vor.


Ziel des Studiums

Die Studierenden erwerben grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Fächern der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Des Weiteren werden Kommunikationskompetenzen, auch in der englischen Fachsprache, und berufspraktisches Wissen erworben.

Der Studiengang ist grundlagen- und methodenorientiert. Er schafft die Voraussetzungen für den Übergang in die berufliche Praxis bzw. bereitet auf ein Masterstudium vor.

Das Ziel ist die Studierende auf ein breites Spektrum späterer Tätigkeitsfelder an der Schnittstelle zwischen ökonomischen und juristischen Aufgabenbereichen in Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen vorzubereiten.

Neben der fachlichen Komponente soll das Studium zur Bildung der Persönlichkeit beitragen. Erst die Fähigkeit, wirtschaftliche Prozesse ganzheitlich zu analysieren und zu beurteilen, ermöglicht ein verantwortungsbewusstes Handeln im Beruf und in der Wissenschaft.

Studieninhalte

Die Studieninhalte gliedern sich allgemein in wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Module, Modul Kommunikationskompetenzen, Praktikum und Bachelorarbeit. Wirtschaftswissenschaftliche Module bestehen aus den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen.

Die Studieninhalte werden insbesondere in Vorlesungen, Übungen und Seminaren angeboten. Zur Ergänzung dienen vorlesungsbegleitende Kolloquien und Praktika.

Unterrichtssprache

Die Unterrichtssprache ist Deutsch, jedoch können nach Wahl des Dozenten Lehrveranstaltungen auch in Englisch abgehalten werden.

Abschluss „Bachelor of Science“

Der Bachelorstudiengang Management und Recht führt zu einem berufsqualifizierenden Abschluss „Bachelor of Science“ (B. Sc.).

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester.

Zulassung, Einschreibung

Der Bachelorstudiengang „Management und Recht“ unterliegt an unserer Fakultät keiner Zulassungsbeschränkung. Der Studiengang ist zulassungsfrei (nc frei).

Bewerberinnen und Bewerbern unter Voraussetzung einer gültigen Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel: Abitur) und unter Einhaltung der Immatrikulationsfristen ist der Studienplatz sicher (freie Einschreibung).

Studiumbeginn

Das Studium kann im Wintersemester und im Sommersemester begonnen werden. 

Bei einem Studienbeginn im Sommersemester sind Grundlagen- und Profilierungsphase in den ersten vier Semestern teilweise überlappend.

Die Perspektiven der Absolventen

Die beruflichen Perspektiven der Absolventen liegen einerseits in Unternehmen, die zu klein sind, um sowohl einen Betriebswirt als auch einen Juristen zu beschäftigen und Kompetenz in beiden Bereichen benötigen, andererseits in größeren Unternehmen an der Schnittstelle zwischen ökonomischen und juristischen Abteilungen.

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Wirtschaftswissenschaftliche Module

Breite Grundausbildung im Pflichtbereich

Im wirtschaftswissenschaftlichen Pflichtbereich werden die Veranstalungen Einführung in die BWL, Einführung in die VWL, Mathematik und Technik des betrieblichen Rechnungswesens angeboten und darauf aufbauend Marketing, Produktionswirtschaft, Personal und Organisation, Investition und Finanzierung.

Ausrichtung selbst festlegen im Wahlpflichtbereich

In dem wirtschaftswissenschaftlichen Wahlpflichtbereich können Studierende ihre Ausrichtung selbst festlegen. Sie haben dabei die Wahl von jeweils zwei Teilgebiete aus den Modulen der allgemeinen BWL und der allgemeinen VWL.

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Absatztheorie
  • Entscheidungstheorie
  • Finanzmanagement
  • Logistik
  • Organisationsökonomie
  • Risikotheorie und -management
  • Theorie des Rechnungswesens
Allgemeine Volkswirtschaftslehre
  • Außenwirtschaft
  • Einführung in die Finanzwissenschaft
  • Einkommen und Verteilung
  • Geld und Kredit
  • Konjunktur und Wachstum
  • Umweltökonomie
  • Wettbewerb

    Rechtswissenschaftliche Module

    In dem rechtswissenschaftlichen Bereich des Studiums werden die Module Grundlagen des Rechts (ein Semester), Grundkurs Privatrecht (zwei Semester); Grundlagen der Ausübung von Hoheitsgewalt (ein Semester); und Allgemeines Verwaltungsrecht (ein Semester) studiert.

    Es werden insbesondere das System der Rechtsordnung auf nationaler und europäischer Ebene, Grundlagen des juristischen Arbeitens, Begriff und Funktionen von Staat und Verfassung, Formen des Verwaltungshandelns, Grundzüge des Strafrechts und weitere Themen behandelt.

    Kommunikationskompetenzen

    In dem Modul Kommunikationskompetenzen wird das Thema „Kommunikationskompetenzen in Unternehmen“ angeboten.

    Es werden folgende Themen behandelt: Problem- und Konfliktlösung in Unternehmen (Gesprächs- und Verhandlungstechniken, kommunikative Lösungen von Problemen und Konflikten); Communication Skills for Professionals; English for Professional and Economic Purposes (Englische Fachsprache auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen).

    Die Modulprüfung wird in deutscher und englischer Sprache durchgeführt.

    Praktikum

    Im Rahmen des Bachelorstudiums ist ein Praktikum von insgesamt 10 Wochen vorgesehen. Das Praktikum kann bei Stellen im In- und Ausland erbracht werden, die einen Bezug zu den Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften aufweisen.

    Hinweise zum Praktikum

    Hinweise zum Praktikum

    Das Praktikum muss wirtschaftlichen oder juristischen Bezug haben und absolviert werden, während Sie eingeschrieben sind, weil es dazu dient, die im Studium erworbenen Kenntnisse anzuwenden. Außerdem müssen Teilabschnitte des Praktikums mindestens zwei Wochen lang sein. Darüber hinaus gibt es keine Beschränkungen, insbesondere ist ein Praktikum auch in Teilzeit möglich und in Praktikumsstellen mit fast jeder Ausrichtung, solange Ihre Arbeitsinhalte wirtschaftlich/juristisch orientiert sind. Tätigkeiten in studentischen Vereinigungen sind dagegen nicht als Praktikum anrechenbar.

    Der Nachweis des Praktikums muss beim Zentralen Prüfungsamt eingereicht werden: nachgewiesen werden muss die Dauer und der wirtschaftliche Bezug. Die Dauer wird am einfachsten über ein Arbeitszeugnis nachgewiesen, alternativ über eine vom Arbeitgeber bestätigte Feststellung der Dauer. Einen Vordruck der Universität gibt es dafür nicht, die Bescheinigung erfolgt formlos. Der wirtschaftliche/juristische Bezug geht meist ebenfalls schon aus dem Arbeitszeugnis hervor. Zusätzlich dient der Praktikumsbericht der Herstellung des wirtschaftlichen/juristischen Bezugs. Der Praktikumsbericht soll etwa zwei Seiten lang sein, knappe zwei Seiten sind aber ebenfalls völlig ausreichend, wenn der wirtschaftliche/juristische Bezug auch dann schon klar ist.

    Auch ein Studienaufenthalt an einer ausländischen Hochschule ist als Praktikum anrechenbar, das schränkt nicht die Möglichkeit ein, darüber hinaus auch erbrachte Prüfungsleistungen anrechnen zu lassen.

    Bachelorarbeit

    Für die Bachelorarbeit ist die Zeit von 10 Wochen vorgesehen.

    Studien- und Prüfungsordnungen

    Die Studienordnung (SO) regelt auf der Grundlage der Prüfungsordnung den Ablauf des Studiums. Sie legt fest, welche Veranstaltungen in welchem Zeitrahmen belegt werden sollten.

    Die Prüfungsordnung (PO) regelt die Modalitäten der Prüfungen, insbesondere die Prüfungsfristen, die Anzahl und Form der abzulegenden Prüfungen und deren Anforderungen.

    Studien- und Prüfungsordnungen


    Warum Wirtschaft in Greifswald studieren?

    Gutes Betreuungsverhältnis

    Die im Vergleich zu vielen anderen Universitäten überschaubare Zahl der Studierenden erlaubt eine persönliche Betreuung durch die Dozenten und den ungehinderten Zugang zur Literatur.

    Die persönliche Betreuung statt des anonymen Massenbetriebes ist einer der wesentlichen Vorzüge des Studiums in Greifswald. 

    Selbstlernplätze bzw. Selbstlernräume ermöglichen Selbststudium auf dem Campus, zum Beispiel in Zeiten zwischen Präsenzveranstaltungen und digitalen Veranstaltungen oder für Gruppenarbeiten.

    Das gute Betreuungsverhältnis und eine ausreichende Anzahl von Seminarplätzen bieten gute Voraussetzungen für einen zügigen und erfolgreichen Abschluss des Studiums.

    CHE-Ranking 2023

    Die Fächer Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL) an der Universität Greifswald erreichen im aktuellen Hochschulranking 2023 vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) gute Bewertungen.

    Der Studiengang Master-BWL erreicht die Spitzengruppe in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit“.

    In der Kategorie „Forschungsgelder pro Wissenschaftler*in“ erreicht das Fach Wirtschaftswissenschaften im bundesweiten Vergleich die Einordnung in die Spitzengruppe.

    Jura und Wirtschaft in Greifswald erreichen im CHE-Ranking 2023 Spitzengruppen


    Möglichkeiten, um BWL an der Universität Greifswald zu studieren

    Betriebswirtschaftslehre in Greifswald lässt sich auf Diplom, Bachelor und Master studieren.

    BWL in Greifswald studieren


    Ansprechpartner, Fachstudienberatung

    Sophie Keipke ist Fachstudienberaterin und Ansprechpartnerin für die Studiengänge: 

    Vorübergehen als Elternzeitvertretung auch für die Studiengänge:

    Dipl. Kffr. Sophie Keipke

    Dipl. Kffr. Sophie Keipke arbeitet als wissenscaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Volkswirtschaftslehre sowie Wachstum, Strukturwandel und Handel.