Lucas Hennicke erhält Nachhaltigkeitspreis 2026

Dr. Lucas Hennicke (in der Mitte) wurde mit Nachhaltigkeitspreis 2026 ausgezeichnet.

Der Nachhaltigkeitspreis 2026 der Universität Greifswald, der dieses Jahr geteilt wurde, geht auch an Dr. Lucas Hennicke für seine Dissertation „Hybride Treibhausgasbepreisung – Systematisierung und verfassungsrechtliche Bewertung“. Der Preis wurde beim Dies academicus am 30. Juni 2026 feierlich überreicht. 

Das Rektorat und der Nachhaltigkeitsbeauftragte der Universität Greifswald vergeben den Nachhaltigkeitspreis für wissenschaftliche Arbeiten, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Nachhaltigkeit ist ein Begriff, dessen inhaltlicher Kern darin besteht, die ökologischen Lebensgrundlagen zu bewahren und zu beschützen. Er schließt ökologische, ökonomische, soziale aber auch weitere Aspekte mit ein, weshalb alle Fachdisziplinen angesprochen sind.

In seiner Arbeit stellt Dr. Lucas Hennicke die verschiedenen Möglichkeiten zur Hybridisierung von Treibhausgasbepreisungsinstrumenten, d.h. von Umweltabgaben und Emissionshandel, dar. Dabei meint Hybridisierung eine Adressierung der bei diesen Instrumenten bestehenden Unsicherheiten in Bezug auf Preise der Zertifikate oder die Menge der ausgestoßenen Treibhausgase. In seiner Dissertation untersucht Dr. Lucas Hennicke auch, inwiefern entsprechende Hybridansätze auch bereits in der Praxis im Klimaschutz in der EU, Deutschland und regionalen Systemen in den USA zur Anwendung kommen. Schließlich ordnet die Arbeit die Möglichkeiten zur Hybridisierung auch verfassungsrechtlich ein.

Dr. Lucas Hennicke war von 2021 bis 2024 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Energie-, Umwelt- und Seerecht (IfEUS) (Geschäftsführende Direktorin Prof. Dr. Sabine Schlacke) tätig. Seine Dissertation erscheint demnächst in der Schriftenreihe Schriften zum Umweltrecht (SUR) im Duncker & Humblot Verlag.

 


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