Transformatives Klimarecht: Raum – Zeit – Gesellschaft

DFG-Forschungsgruppe „Transformatives Klimarecht“ bewilligt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die neue Forschungsgruppe „Transformatives Klimarecht: Raum – Zeit – Gesellschaft“ in den kommenden vier Jahren mit insgesamt vier Millionen Euro. Prof. Dr. Sabine Schlacke, Direktorin des Instituts für Energie-, Umwelt- und Seerecht an der Universität Greifswald, ist gemeinsam mit Prof. Dr. Claudio Franzius von der Universität Bremen Sprecherin der Forschungsgruppe.

Das Institut für Energie-, Umwelt- und Seerecht ist zudem mit einem eigenen Teilprojekt beteiligt. Unter dem Titel „Climate Federalism: Klimaplanung und Raumplanung im Bundesstaat“ untersucht Prof. Dr. Sabine Schlacke, wie Bund, Länder und Kommunen im Klimaschutzrecht zusammenwirken und welche rechtlichen Rahmenbedingungen eine effektive Umsetzung der Klimaschutzziele fördern oder behindern. Ziel ist es, Bedingungen für ein wirksames Zusammenspiel von Föderalismus und Klimaschutzrecht im deutschen Bundesstaat herauszuarbeiten.

Die von der Universität Bremen koordinierte Forschungsgruppe vereint Wissenschaftler*innen aus Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Ökonomie. Beteiligt sind neben den Universitäten Greifswald und Bremen die Universitäten Bochum, Bonn und Freiburg, die Technische Universität Darmstadt sowie die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Im Zentrum der gemeinsamen Forschung steht die Frage, wie das Recht die Transformation zur Klimaneutralität gestaltet und durch diesen Prozess zugleich selbst verändert wird.

Weitere Informationen sind der Information der DFG sowie der ausführlichen Pressemitteilung der Universität Greifswald zu entnehmen.