Veranstaltungen, Publikationen, Ereignisse in Jahren 2019 - 2023
20 Jahre „Greifswalder“ Doktorandenseminar: Jubiläum an der Universität des Saarlandes
Am 31. Mai und am 1. Juni 2023 fand auf dem weitläufigen Campus der Universität des Saarlandes in Saarbrücken in den Räumlichkeiten des „August-Wilhelm Scheer Graduate Centre“ das „13. Universitäts- und fachübergreifende Doktoranden-, Habilitanden- und Forschungsseminar“ statt. Das ursprünglich von mir an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald im Vorfeld meines 60. Geburtstages begründete „Greifswalder Doktorandenseminar“ feierte damit in diesem Jahr seinen 20. Jahrestag.

Das Seminar wurde vom Institut für Wirtschaftsprüfung der Universität des Saarlandes ausgerichtet. Herr Univ.-Prof. Dr. Michael Olbrich, Direktor des Instituts, der in Greifswald promoviert wurde, eröffnete das Seminar und begrüßte alle Teilnehmer. Vertreten waren, neben der gastgebenden Universität des Saarlandes, auch die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, die FernUniversität in Hagen, das ISG Institute Supérieur de Gestion in Paris, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg, die Technischen Universitäten Freiberg und Kaiserslautern, die Universität Trier, die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes sowie das Bistum Limburg. Daneben haben zwei Praxisvertreter der Calandi GmbH sowie ein Vertreter des Hauptsponsors der Veranstaltung, die Moore Treuhand Kurpfalz GmbH, mit Vorträgen das Seminar bereichert.
Nach der Vorstellung aller Teilnehmer starteten die Vorträge der Fachteilnehmer. Den Auftakt machte Herr M. Sc. Daniel Leyendecker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes, mit der Vorstellung seines Forschungsprojektes zu den International Valuation Standards aus bewertungstheoretischer Sicht. Erste Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass die vorgegebene Zielsetzung des erlassenden IVSC, einheitliche Bewertungsstandards im Dienste des öffentlichen Interesses schaffen zu wollen, nicht erreicht wird, weil die Bewertungsstandards den aktuellen Forschungsstand der Bewertungstheorie nicht berücksichtigen. Herr M. Sc. Marcus Kalwa, ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität des Saarlandes, fuhr mit einem Vortrag zur Bilanzierung von dezentralen autonomen Organisationen (DAO) nach HGB fort. Für die Bilanzierung bedeutend ist die Struktur der DAO, auf deren Ausgestaltungsmöglichkeiten Herr Kalwa ausführlich einging. Nach dem Mittagessen auf dem Campus stellten Frau Dr. Isabell Ofer und Herr Kevin Gwozdz, beide Vertreter der Calandi GmbH, zwei von ihnen kürzlich betreute Unternehmensverkäufe vor. Interessiert waren alle Teilnehmer, insbesondere die mit dem Forschungsschwerpunkt zur Unternehmensbewertung, wie die Preisfindung in beiden Fällen vonstattenging. Mit einem Beitrag von Herrn M. Sc. Christian Bongers, Mitarbeiter der Universität des Saarlandes, ging der erste Seminartag zu Ende. Herr Bongers referierte über die Bilanzierung von Kryptokunst. Eine der vielen Fragen, welche sich in diesem Zusammenhang stellen, ist: Handelt es sich bei Kryptokunst überhaupt um Kunst? Hierzu wurde ausgiebig, kontrovers und stellenweise auch scherzhaft diskutiert.
Das diesjährige Rahmenprogramm führte die Runde in die „Unterirdische Burg“ – eine Führung im Historischen Museum Saar und ein Stück Geschichte des Saarlandes. Im Anschluss daran traf man sich im Brauhaus „Zum Stiefel“ im Saarbrückener Ausgeh-Viertel.

Zu Beginn des zweiten Seminartages trug Herr Dr. Mattias Oppold, Technische Universität Kaiserslautern, zu seiner Einordnung von Riegers Privatwirtschaftslehre als Praxeologie vor. Dieser Einblick in das Wirken von Rieger erlaubte einen befruchtenden Blick über den eigenen Tellerrand der meisten Teilnehmer, denn Riegers Sicht ist heute eher unbekannt. Die Vorträge des forschenden Nachwuchses beendete Herr M. Sc. Moritz Uttscheid, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, mit seinem hochaktuellen Vortrag zur „Methodik und empirischen Untersuchung steuergetriebener Cum/Ex-Transaktionen in Deutschland“. Letztlich referierte Herr WP/StB Prof. Dr. Christoph Freichel, Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und Vertreter der Moore Treuhand Kurpfalz GmbH, zum Thema „Nomen est omen oder nur Schall und Rauch? Wirtschaftsprüfer – Rahmenbedingungen, Normen, Genese“. Sehr anschaulich erläuterte Herr Prof. Freichel, ehemaliger Doktorand von Herrn Professor Brösel, die Einflussfaktoren zur Entstehung des Berufstandes der Wirtschaftsprüfer, seine normativen Elemente und schließlich zur Berufsbezeichnung „Wirtschaftsprüfer“.
Das Seminar war geprägt durch rege Diskussionsrunden, in denen den Referenten Fragen gestellt und Anregungen im Hinblick auf deren Forschungsvorhaben gegeben werden konnten oder auch „laut gedacht“ wurde. Das Seminar fand wieder einmal sehr großen Anklang bei den Teilnehmern. Herr Prof. Olbrich schloss mit guten Wünschen und einer Danksagung an sein Team für die Unterstützung bei den Vorbereitungen zum Seminar die Veranstaltung. Dem schließen wir uns gerne an! Das nächste Seminar wird 2024 an der Universität Trier stattfinden.
Handbuch der Unternehmensbewertung in dritter Auflage

Das Handbuch der Unternehmensbewertung, ISBN (Print) 978-8462-1396-4, ist Anfang 2023 in dritter Auflage erschienen. Es umfasst 1794 arabisch und XLVI römisch paginierte Seiten und ist damit das umfangreichste Spezialwerk zur Unternehmensbewertung nicht bloß in deutscher Sprache.
Der Herausgeberkreis sowie der Verlag unterscheiden sich von Auflage zu Auflage: Die erste Auflage aus dem Jahr 2013 wurde von WP StB Karl Petersen, WP StB Dr. Christian Zwirner sowie Univ.-Prof. Dr. Gerrit Brösel herausgegeben und erschien im Bundesanzeiger Verlag in Köln. Bei der zweiten Auflage aus dem Jahr 2017 waren Petersen und Zwirner die Herausgeber. In der dritten Auflage wird es von Petersen und Zwirner sowie Gregor Zimny, M.Sc., Certified Valuation Analyst, herausgegeben. Das Buch hat auch den Verlag gewechselt. Es ist jetzt bei Reguvis Fachmedien in Köln, www.reguvis.de, erschienen und kostet nach der Subskriptionsphase 159 €.
Stets geblieben und weiterhin das Markenzeichen dieses Handbuchs ist seine konsequente Orientierung an der von mir mitbegründeten „Funktionalen Unternehmensbewertung“ mit der Unterscheidung von Haupt- und Nebenfunktionen. Diese Sichtweise prägt den Aufbau des Handbuches:
- A. Grundlagen der Unternehmensbewertung,
- B. Unternehmensbewertung im Rahmen der Entscheidungsfunktion,
- C. Unternehmensbewertung im Rahmen der Argumentationsfunktion,
- D. Unternehmensbewertung im Rahmen der Vermittlungsfunktion,
- E. Unternehmensbewertung im Rahmen der Nebenfunktionen,
- F. Sonderprobleme bei der Unternehmensbewertung,
- G. Bewertungsobjektspezifische Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung,
- H. Branchenspezifische Besonderheiten bei der Unternehmensbewertung.
Von den acht Beiträgen zu den Grundlagen stammen vier Beiträge von mir: A.1. Theoretische Grundlagen, S. 3–30, A.2. Grundzüge der funktionalen Unternehmensbewertung, S. 31–53, A.3. Methoden der Unternehmensbewertung, S. 55–89, und A.4. Grundsätze der Unternehmensbewertung, S. 91–126. Den Beitrag A.6. zur Due Diligence hat der Greifswalder Honorarprofessor WP StB RA Prof. Dr. Wolfgang Koch beigesteuert.
Nimmt man bei den Autoren den Bezug zu Greifswald zur Grundlage, so sind neben mir und W. Koch noch die ehemaligen Greifswalder Univ.-Prof. Dr. Thomas Hering (B.2 und B.3), Priv.-Doz. Dr. Christian Toll (B.2 und B.3), Univ.-Prof. Dr. Gerrit Brösel (B.4), Martin Toll (E.9), jetzt alle FernUniversität in Hagen, Prof. Dr. Marcus Bysikiewicz (C.6 und E.8), jetzt Europäische Fernhochschule Hamburg - University of Applied Sciences, Univ.-Prof. Dr. Michael Olbrich (C.11 und C.13) und sein Schüler Dr. Niko Frey (C.11 und C.13), jetzt Universität des Saarlandes in Saarbrücken, sowie Prof. Dr. Michael Lerm (G.4), jetzt Duale Hochschule Gera-Eisenach, zu nennen. Insgesamt haben an diesem Werk 79 Autoren mitgearbeitet, so daß der Anteil „Greifswalder“ Autoren fast dreizehn Prozent beträgt.
Den Herausgebern ist zu bestätigen, dass das Handbuch die von ihnen beabsichtigte Aufgabenstellung in hervorragender Weise erfüllt: „Ziel des vorliegenden Handbuchs ist es, den Lesern ein wissenschaftlich fundiertes, aber gleichzeitig auch praxistaugliches Nachschlagewerk zu liefern, um Unternehmensbewertungen sachgerecht zu erstellen und/oder zu interpretieren. Wie schon in den beiden Vorauflagen liegt der Fokus des Handbuchs auf praxisorientierten Aufbereitungen, anwendungsorientierten Hinweisen sowie zahlreichen Beispielen und Abbildungen, die das Verständnis zum komplexen Thema Unternehmensbewertung erleichtern sollen.“
Das vorliegende Handbuch ist ein umfassendes praxistaugliches Nachschlagewerk, aber zugleich auch ein gelungenes Beispiel wie wissenschaftliche Grundlagenarbeit in die Praxis wirkt, sodass ich ihm eine weite Verbreitung wünsche.
M. J. Matschke
12. Universitäts- und fachübergreifendes Doktoranden-, Habilitanden- und Forschungsseminar am 28. und 29. Juni 2022 in Würzburg
Nach der Arena auf Schalke im Jahr 2019 und nach den Corona bedingten Unterbrechungen in den Jahren 2020 und 2021 fand im Jahr 2022 das Seminar in Räumen des „Martin von Wagner“ Museums in der Würzburger Residenz statt. Die Seminarteilnehmer fanden sich in der Gemäldegalerie unter dem sog. „Rat der Griechen“, dem künstlerischen Meisterwerk des Namensgebers des Museums ein. Trotz einiger kurzfristiger Absagen lag die Anzahl der Teilnehmer im Rahmen der Jahre bis 2019.
Sowohl Prof. Dr. Leonhard Knoll, Würzburg, als örtlicher Organisator als auch Prof. Dr. Manfred Jürgen Matschke, Greifswald, als Gründer des Seminars konnten leider die Teilnehmer nur über Videobotschaften begrüßen.
Die örtliche Begrüßung übernahmen daher Frau Prof. Dr. Daniela Lorenz, Würzburg, Lehrstuhl für BWL und Unternehmensfinanzierung, und Herr Nikolaus Pöhlmann M.Sc., Würzburg, Leiter der Vermögensverwaltung der Fürstlich Castell‘schen Bank als Sponsor.
Nach einer Vorstellungsrunde folgten die Fachvorträge. Zu Beginn beleuchtete Herr Prof. Dr. Burchert von der FH Bielefeld die Facetten der Schwarzmarktaktivitäten in der Gesundheitsbranche. Mit anschaulichen Beispielen wurde auf den für Krankenkassen entstehenden Schaden aufmerksam gemacht. In architektonisch passendem Rahmen wurde sodann die Bilanzierung von Kunstgegenständen durch Herrn Christian Bongers M.Sc. von der Universität des Saarlandes behandelt. Dabei erfolgte eine Einführung in die Vorgehensweise und die Hürden bei Kunstgegenständen als Bilanzierungsproblem.
Mit einer kritischen Analyse von Modigliani und Miller sowie dem CAPM fanden im Vortrag von Herrn Prof. Dr. Schildbach, Emeritus der Universität Passau, auch Klassiker der Finanzierungstheorie Einzug in das Vortragsprogramm. Neben solchen klassischen Themen wurde auch zu aktuellen Aspekten der Betriebswirtschaft mit Bezug auf Kryptoassets vorgetragen: Herr Alexander Maas M.Sc. von der Universität des Saarlandes referierte über die Einbindung von „crypto mining“ in unternehmerische Entscheidungen aufgrund der steigenden wirtschaftlichen Bedeutung. Den Abschluß des ersten Seminartages bildete der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Werner Gleißner, Vorstand der FutureValue Group AG und Honorarprofessor der TU Dresden, zum Themengebiet der Unternehmensbewertungslehre.
Im Anschluss fand das gelungene Rahmenprogramm mit einer Führung durch den historischen Weinkeller im staatlichen Hofkeller der Residenz und darauffolgendem Abendessen im Innenhof der Bürgerspital Weinstuben statt.
Am zweiten Seminartag wurde zunächst eine Reihe von Themen der Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung erörtert. Herr Johannes Pampel M.Sc. von der Universität des Saarlandes trug diesbezüglich zur Eigenverantwortlichkeit des Wirtschaftsprüfers im Lichte des maschinellen Lernens und damit zu einem Aspekt der Digitalisierung vor. Dabei ging er u.a. auf zukünftige Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz bei der Abschlussprüfung und die potentiellen Gefahren beim Einsatz unüberwachter Systeme ein.
Auch Frau Anne Engelhardt M.Sc. von der Universität des Saarlandes behandelte mit der wertmäßigen Erfassung von unter dem Stichwort Big Data subsumierten Massendaten in Handels- und Steuerbilanz einen Themenbereich des digitalen Zeitalters. Der Forschungsbedarf gründet sich auf die bisher kaum untersuchte bilanzielle Abbildung. Mit dem Forschungsvorhaben von Frau Anja Tischer M.Sc. von der Fernuniversität Hagen wurde eine kritische Betrachtung der Erfolgsdarstellung nach IFRS unternommen. Der letzte Vortrag des zweiten Seminartages von Herrn Dipl.-Kfm. Martin Toll von der Fernuniversität Hagen über die wertorientierte Vergütung von Führungskräften kleiner und mittlerer Unternehmen bildete einen inhaltlichen Kontrast zur sonst dominierenden Bewertung börsennotierter Unternehmen.
Im Anschluß an die Vorträge fand jeweils eine Diskussionsrunde mit reger Teilnahme statt, in der den Referenten Fragen gestellt sowie Impulse bzgl. deren Forschungsvorhaben gegeben werden konnten. Durch die Mannigfaltigkeit der sorgfältig abgestimmten Vortragsthemen entstand in Verbindung mit einem attraktiven Rahmenprogramm ein anregendes und lebhaftes Seminar, das als solches großen Anklang bei den Teilnehmern fand. In dieser überaus positiven Atmosphäre fand sich Herr Prof. Dr. Olbrich dankenswerter Weise bereit, im nächsten Jahr als Gastgeber für die Seminardurchführung zu fungieren. Eine ausdrückliche Danksagung durch Frau Prof. Dr. Lorenz erfuhren alle Mitwirkenden sowie Helferinnen und Helfer.
Das Seminar klang schließlich mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte der Residenzgärten und einer anschließenden Führung durch das Residenzgebäude gebührend aus.
Für alle Bilder: © Dr. Stephan Walochnik, Hagen.
Überraschende Bilddokumente
Der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaftslehre e. V. (VHB) feiert in diesem Jahr sein 100-Jahr-Jubiläum (https://vhbonline.org/ueber-uns/100-jahre-vhb).
Ich bin seit 1977 Mitglied des Verbandes sowie Mitglied in den Wissenschaftlichen Kommissionen „Nachhaltigkeitsmanagement“, „Öffentliche Betriebswirtschaftslehre“ und „Rechnungswesen“. Mein Engagement beschränkte sich zumeist darauf, an Jahrestagungen des Verbands um Pfingsten und an Konferenzen der Kommissionen teilzunehmen, um persönliche Kontakte zu pflegen.
Zuletzt war ich als Emeritus auf den Jahrestagungen in Würzburg (2013), Leipzig (2014), Wien (2015), München (2016) und St. Gallen (2017) – und merkte von Jahr zu Jahr, daß es in meiner Altersklasse zunehmend einsamer wird. Da hilft die nette Betreuung als „Seniormitglied“ durch den Vorstand auch nicht viel. Aktiv dabei war ich nur auf der 78. Jahrestagung des VHB vom 18. bis 20. Mai 2016 an der Technischen Universität München bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Unternehmensbewertung“.
Um so überraschender war für mich der Hinweis von Thomas Hering, der sich 1999 an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald habilitiert hat und seit 2000 Ordinarius an der FernUniversität Hagen ist, daß ich in „100 Jahre VHB: Der Film“ (https://vhbonline.org/ueber-uns/100-jahre-vhb-der-film) kurz zu sehen sei. Wie das? Das bleibt unbeantwortet. Bei 200 Sekunden Filmlänge und ca. 2.900 Mitgliedern ist, eine Sekunde im Film sichtbar zu sein, ein unverdientes Privileg, und es gab sogar noch ein weiteres Bild (https://www.bwlinbildern.de):
Während das Bild im Film haarmäßig als ausgeglichen gelten kann: 3 Träger spärlicher Haarpracht, eine Dame (Kollegin Birgitta Wollf, Frankfurt/M.) und zwei mit ihr bei der Haarlänge massiv konkurrierende Herren, zeigt das zweite Bild von der VHB-Jahrestagung 2014 in Leipzig eine Runde älterer Herren ohne bemerkenswerte Frisurunterschiede.
Dessen Bildunterschrift lautet: „Die VHB-Jahrestagung ist weltweit die einzige wissenschaftliche Konferenz, auf der auch die großen Namen aus allen betriebswirtschaftlichen Teildisziplinen miteinander ins Gespräch kommen – wie hier (von links) Eberhard Dülfer, Martin Richter, Richard Köhler, Jürgen Matschke, Arnold Picot, Wolfgang Weber und Günther Gebhardt.“ Zu ergänzen ist, daß hinter Richard Köhler noch (verdeckt) Oskar Grün, Wien, zu sehen ist. Der Herr, der dem Betrachter den Rücken kehrt, ist nicht Günther Gebhardt. Aber wer es ist, weiß ich nicht.
Meine Bemerkung von der „Vereinsamung“ läßt sich am Bild aus Leipzig verdeutlichen. Seit 2014 verstarben: Eberhard Dülfer (1924 – 2016), Marburg, Arnold Picot (1944 – 2017), München, Wolfgang Weber (1939 – 2019), Paderborn, und Richard Köhler (1936 – 2020), Köln. Mit Arnold Picot habe ich zu Beginn der 1990er Jahre eng beim Aufbau der Wirtschaftswissenschaften der TU Bergakademie Freiberg zusammengearbeitet.
„Geburtshelfer“ und „Schützende Hand“ – Gedenken an Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach
Offener Brief an die Mitglieder der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät von Prof. Dr. Manfred Jürgen Matschke
Ich schreibe aus Anlaß des Todes von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Albach, der am 25. Dezember 2021 verstorben ist. Bei den Ökonomen unter Ihnen gehe ich davon aus, daß ich Horst Albach nicht besonders vorstellen muß, auch wenn dies für die Jüngeren vielleicht nicht mehr gilt. Den anderen sei nur gesagt, daß Horst Albach einer derjenigen deutschen Betriebswirte gewesen ist, der in Theorie und Praxis höchste Anerkennung genoß.
Warum aber greife ich seinen Tod auf? Ich hatte in verschiedenen Phasen meines Lebens mit ihm Kontakt.
Während meiner Studienzeit in Köln habe ich Horst Albach im Rahmen eines Hauptseminars von Erich Gutenberg kennengelernt. Erich Gutenberg, bei dem ich Industriebetriebslehre in Köln studiert habe, war sein Schwiegervater. Das war in der ersten Hälfte der 1960er Jahre, wahrscheinlich im Sommersemester 1965. Dies allein wäre indes kein Grund, seiner mit Blick auf unsere Fakultät zu gedenken.
Im Mai 1994 traf ich Horst Albach in Greifswald im Fakultätsgebäude gegenüber dem Dom als Mitglied einer Kommission, die über die Struktur des Bereichs Wirtschaftswissenschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald beriet. Deren Vorschlag ist angenommen und umgesetzt worden. Die heutige Struktur des Bereichs Wirtschaftswissenschaften entspricht diesem Vorschlag weitgehend, abgesehen von den beiden später hinzugekommenen Professuren, die die Kollegen Körnert und Steinrücke jetzt innehaben.
Neben Horst Albach, der aus Berlin kam, denn er hatte damals einen Lehrstuhl an der Humboldt-Universität, waren noch Prof. Dr. Joachim Möller von der Universität Regensburg sowie ich von der Technischen Universität Clausthal in der Kommission. Herr Möller hatte zu dieser Zeit einen Ruf nach Greifswald für VWL und ich einen Ruf für BWL.
Horst Albach war insofern einer der „Geburtshelfer“ des Bereichs Wirtschaftswissenschaften. Seinem Einfluß im Wissenschaftsrat ist es mit zu verdanken, daß der Bereich letztlich überlebt hat. Er war in kritischer Zeit also auch „Schützende Hand“. Wenn ich ihn später auf Tagungen des Verbandes der Hochschullehrer für BWL traf, erkundigte er sich stets, wie es um den Bereich steht.
Die kritische Phase, in der es um Existenz oder Nicht-Existenz ging, war in der Zeit meines Pro- und Dekanats 1999/2000, als nach den Vorstellungen des Landes die BWL in Rostock "mit dem Zweig Gesundheitsmanagement oder Pharmaökonomie in Greifswald“ und die Rechtswissenschaften in Greifswald „mit den Spezialisierungen wie See- und Wirtschaftsrecht wie bislang in Rostock“ angeboten werden sollten, wie es in einem Bericht der OZ vom 02.06.1999 hieß. Angeblich forderte dies der Wissenschaftsrat. Dabei wußte ich aus Gesprächen mit Prof. Dr. Peter Oberender von der Universität Bayreuth, der ebenfalls im Wissenschaftsrat und ein weiterer Kontaktmann für mich war, was dem Wissenschaftsrat vorlag. Auch über Peter Oberender konnte ich unsere Argumente für den Erhalt des Bereichs dem Wissenschaftsrat „indirekt“ vortragen. Freilich stand der Wissenschaftsrat dem Aufbau der BWL in Greifswald aus Gründen mangelnder Landesfinanzen lange skeptisch-ablehnend gegenüber. Aber er gewährte Aufschub und erlaubte damit Entfaltungsmöglichkeiten.
Es ist jetzt nicht der Raum, auch weil ich mich weitgehend auf keine Unterlagen, sondern nur auf wenige Mailkorrespondenzen stützen kann, den weiteren „Kampf" um den Bereich Wirtschaftswissenschaften im einzelnen nachzuzeichnen, der sich bis in die Jahre 2005/06 erstreckte. Vielleicht kann dies später einmal nachgeholt werden. Denn das, was ist, ist kein „Himmelsgeschenk“, sondern in Auseinandersetzungen „erworben".
Horst Albach sowie dem bereits 2015 verstorbenen Peter Oberender haben der Bereich Wirtschaftswissenschaften und damit auch unsere Fakultät viel zu verdanken. Mit diesen Zeilen möchte ich daran erinnern.
Unternehmensbewertung in Englisch

Die „Unternehmensbewertung“ von Manfred Jürgen Matschke und seinem Schüler Gerrit Brösel ist nun auch in englischer Sprache verfügbar.
Bislang gab es Übersetzungen ins Polnische (2011) und ins Russische (2018). Es handelt sich bei den Übersetzungen um eine auf ca. 400 Seiten gekürzte Fassung der ersten deutschen Auflage, die jedoch jeweils hinsichtlich der Quellen aktualisiert worden ist.
Die Autoren bereiten momentan die fünfte deutsche Auflage vor. Sie wird mit Privatdozent Dr. Christian Toll, FernUniversität in Hagen, einen weiterer Autor haben und soll 2023 erscheinen. PD Dr. Toll hat in Greifswald studiert und wurde 2010 vom Matschkes Schüler Prof. Dr. Thomas Hering in Hagen promoviert. Er habilitierte sich dort 2019 mit der Schrift „Finanzwirtschaft und Unternehmensbewertung“.
Ende und Neubeginn einer Tradition: 14. universitätsübergreifendes Studentenseminar fand in Hagen statt!
Am 08. und 09. Juli 2019 fand das gemeinsame Studentenseminar von Prof. Dr. M. J. Matschke mit Prof. Dr. T. Hering von der FernUniversität erstmals in Hagen statt. Gegenstand war wie immer auch der Bereich der Unternehmensbewertung. Hierzu referierte neben den Studenten auch Prof. Dr. Matschke. Er sprach zum Thema „Zum Realitätsgehalt der funktionalen Unternehmensbewertung“. Für die Studenten ist die Mitwirkung von Prof. Matschke von besonderem Interesse, da er als Begründer der funktionalen Unternehmensbewertung authentisch über Beweggründe, Probleme sowie Entwicklungsstufen berichten kann.
Das Seminar 2019 in Hagen ist ein Neubeginn. Denn von 2003 bis 2017 fand das gemeinsame universitätsübergreifende Studentenseminar insgesamt dreizehn Mal in Greifswald statt. An ihm konnten neben den Fernstudenten stets auch Greifswalder Studenten teilnehmen. Dieses Seminar war dafür als entsprechende Zusatzlehrveranstaltung im Vorlesungsverzeichnis von Greifswald angekündigt. Zugleich war es Gegenstand von Anträgen von Prof. Dr. Matschke nach dem Landeshochschulgesetz (§ 50 II LHG) auf Feststellung des Status eines Mitgliedes der Universität bei der Rektorin, zuletzt der erteilten, bis zum 31.03.2018 gültigen Feststellung der Rektorin. Einen Antrag auf erneute Feststellung ab 01.04.2018 bis 31.03.2019 lehnte die Rektorin überraschenderweise jedoch ab. Noch ist der Streit darüber rechtlich nicht abgeschlossen. Ausgeschlossen ist jedoch, daß das Studentenseminar jemals wieder in Greifswald stattfinden wird. Prof. Dr. Matschke: „Mein Verständnis von einer weltoffenen Universität orientiert sich nicht an provinzieller Engstirnigkeit, wann etwas als Lehrveranstaltung der Greifswalder Universität anzusehen sei.“
Doktoranden-Seminar 2019 unter königsblauem Himmel ‚auf Schalke’

Am 24. und 25. Juni 2019 nahmen – mittlerweile bereits zum elften Mal – Lehrstühle für Betriebswirtschaftslehre an dem von Univ.-Prof. Dr. Manfred Jürgen Matschke begründeten „Universitäts- und fachübergreifenden Doktoranden-, Habilitanden- und Forschungsseminar“ teil. Das Seminar fand in diesem Jahr in zweierlei Hinsicht unter königsblauem Himmel statt: So begrüßte Univ.-Prof. Dr. Gerrit Brösel, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsprüfung der FernUniversität in Hagen, als Gastgeber des diesjährigen Seminars die fast 40 Teilnehmer bei über 35 Grad Celsius unter einem wolkenlosen Himmel; zudem hatte er die Seminarräume in der Veltins-Arena, Heimat des FC Schalke 04, reserviert.
„Die FernUniversität Hagen ist von den Studentenzahlen her die größte Universität Deutschlands, Schalke 04 von der Mitgliederzahl her einer der größten Sportvereine der Welt und Hagen das Tor zum Ruhrgebiet. Da liegt es nahe, ein solches Seminar ‚auf Schalke‘ durchzuführen“, äußerte sich Professor Brösel. Auf die Frage, was denn Schalke 04 mit einer Promotion an einem betriebswirtschaftlichen Lehrstuhl zu tun hat, antwortete er: „Schalke ist der Kumpel-und-Maloche-Verein. Soweit ich mich an meine Promotionszeit erinnern kann, war dies eine wahre Zeit der Maloche. Da braucht es die Unterstützung zahlreicher Kumpel.“
Insgesamt stand das diesjährige Seminar im Zeichen der Betriebswirtschaftslehre sowie des Sports, aber auch des Bergbaus.
Dass die Bereiche „Betriebswirtschaftslehre“ und „Sport“ sich keineswegs ausschließen, sondern hervorragend ergänzen, zeigten Dipl.-Kfm. Philipp Abel, Technische Universität München, mit dem Thema „Der Torwart vor der Effizienzlinie – mit der in auf der Suche nach dem leistungsstärksten Handballtorwart“ sowie Dr. Claudio Kasper, Leiter Controlling & Corporate Finance des FC Gelsenkirchen Schalke 04 e. V., mit seinem Vortrag „Controlling im Teamsport“. Er erörterte, wie das sog. Spielervermögen bewertet wird und welche Herausforderungen bei der Finanzplanung eines Bundesligavereins zu berücksichtigen sind. Bei einer Führung durch die Veltins-Arena konnte sich die Teilnehmer vom Vorhandensein der bilanzierten Vermögensgegenstände überzeugen, wenngleich das „Spielervermögen“ noch im Urlaub war.
Im Seminar wurden Forschungsarbeiten in angenehmer und aufgeschlossener Atmosphäre präsentiert. Vom Lehrstuhl des Gastgebers wurden gleich vier Forschungsprojekte aus den Bereichen „Unternehmensbewertung“ und „Wirtschaftsprüfung“ vorgestellt. Dipl.-Kfm. Patrick Thielmann hielt einem Konzeptvortrag zur Unternehmensbewertung mit dem Titel „Verhaltensbasierte/dynamische Argumentationswerte in Verhandlungen“. M. Sc. Kristina Stutte befasste sich mit dem Thema „Lehren aus Bilanzskandalen – Betrachtung aus Sicht der Abschlussprüfung“. Dr. Marina Müller präsentierte ihre Dissertationsergebnisse zum Thema „Vertrauen durch Transparenz – Eine verhaltenswissenschaftliche Analyse im Kontext der Abschlussprüfung“. Dipl.-Wirt.-jur. Katharina Dillkötter hielt einen Vortrag zum Thema „Zur Skalierung der Prüfung des Qualitätssicherungssystems“.
Aber damit war das Seminar nicht beendet. M. Sc. Katrin Lazarz, Doktorandin bei Univ.-Prof. Dr. Dieter Schneeloch, Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre der FernUniversität in Hagen, referierte zum Thema „Die Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS und nach der handelsrechtlichen Rechnungslegung – Ein kritischer Vergleich“. Prof. Dr. Christoph Freichel, Andersen Tax GmbH Steuerberatungsgesellschaft sowie Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, referierte zum Thema „Prüfungsgrundsätze – quo vadis?“. Prof. Dr. Heiko Burchert, Fachhochschule Bielefeld, hielt einen informativen und humorvollen Spezialvortrag zum Thema „Das Schrifttum von Manfred Jürgen Matschke – Eine vergleichende Analyse“ – mit verblüffenden Ergebnissen zur Anzahl der gedruckten Seiten, der Distanzlänge aller Titel, deren Stapelhöhe und ihrem Gewicht, der mit den Publikationen abdeckbaren Rasenfeld- und Torflächen sowie ihrer weltweiten sprachlichen Reichweite!
Im Vereinslied des FC Schalke 04 heißt es u. a. „Tausend Feuer in der Nacht haben uns das große Glück gebracht“. Dies zeigt die Verknüpfung zwischen dem Bergbau, dem Verein und der Region. Die Schließung der letzten Zeche zum 21.12.2018 war mit ein Grund für die Organisatoren, den Seminarteilnehmern die Bedeutung des Bergbaus für die Region zu demonstrieren. Eine Führung durch das Welterbe „Zeche Zollverein“ mit dem Titel „Über Kohle und Kumpel“ sowie ein Bergmannsbuffet mit schwarzem „Kohlebrot“ im traditionellen „Fünf Mädelhaus“ in Essen rundeten das in jeder Hinsicht gelungene Programm ab.
Teilnehmende Lehrstühle am elften „Universitäts- und fachübergreifenden Doktoranden-, Habilitanden- und Forschungsseminar“ waren – neben dem gastgebenden Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsprüfung der FernUniversität in Hagen (Univ.-Prof. Dr. Gerrit Brösel) – der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Investitionstheorie und Unternehmensbewertung der FernUniversität in Hagen (Univ.-Prof. Dr. Thomas Hering), der Lehrstuhl für Forstliche Wirtschaftslehre der Technischen Universität München (Univ.-Prof. Dr. Martin Moog), das Institut für Wirtschaftsprüfung der Universität des Saarlandes in Saarbrücken (Univ.-Prof. Dr. Michael Olbrich), der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung (Univ. Prof. Dr. Matthias Wolz) und der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Unternehmensrechnung (Univ.-Prof. Dr. Lutz Richter), beide Universität Trier, sowie der Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Entrepreneurship und betriebswirtschaftliche Steuerlehre der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (Univ.-Prof. Dr. Karina Sopp).
Neben den Teilnehmern dieser Lehrstühle und den schon erwähnten Vortragenden Prof. Dr. Freichel und Prof. Dr. Burchert bereicherten apl. Prof. Dr. Leonhard Knoll als Vertreter des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensfinanzierung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie Daniel Pankofer als ehemaliger Handballprofi, aktueller Geschäftsführer beim HC Rhein Vikings in Düsseldorf sowie als externer Doktorand von Univ.-Prof. Dr. Stefan Müller, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfungswesen der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, die Veranstaltung.
Aufgrund des interessanten fachlichen und persönlichen Austauschs sieht Univ.-Prof. Dr. Matschke sich weiterhin darin bestärkt, die Seminartradition fortzuführen, auch wenn künftig das in jeder Hinsicht außerordentliche Niveau des Seminars im Jahr 2019 wieder auf das universitär übliche zurückgeführt werden muss. Univ.-Prof. Dr. Brösel als Gastgeber dankte für das von allen geteilte Lob, machte jedoch deutlich, dass das Seminar ohne Unterstützung nicht zustande gekommen wäre. Er bedankte sich deshalb ausdrücklich bei der Andersen Tax GmbH Steuerberatungsgesellschaft, dem FC Gelsenkirchen Schalke 04 e. V. und allen „helfenden Händen“.
Brösel/Matschke/Thielmann auf Konferenz in Warschau
Der Beitrag „The argumentation value in business valuation – Theoretical foundation and applications” von Professor Dr. Gerrit Brösel, Professor Dr. Manfred Jürgen Matschke und Dipl.-Kfm. Patrick Thielmann wurde zur Research Section der AAB Conference (Auditing, Accounting, Banking) angenommen. Die Konferenz findet am 17. Mai 2019 an der renommierten, 1906 gegründeten Handelshochschule in der Szkoła Główna Handlowa w Warszawie in Warschau statt. International firmiert diese älteste, international am höchsten gerankte Wirtschaftsuniversität Polens unter den Namen „SGH Warsaw School of Economics“.
Die Professoren Matschke und Brösel haben schon mehrere polnische Publikationen zur Unternehmensbewertung vorzuweisen, so unter anderen ein Buch zur funktionalen Unternehmensbewertung unter dem Titel Wycena przedsiębiorstwa. Funkcje, metody, zasady, das 2011 in Warschau im Verlag Oficyna bei Wolters Kluwer Polska erschienen ist. Es wurde von Prof. Dr. Henryk Gurgul, AGH University of Science and Technology in Kraków, übersetzt.
Im deutschen Original Unternehmensbewertung. Funktionen - Methoden - Grundsätze liegt es bereits in 4. Auflage vor. Im Jahre 2018 erschien in Moskau eine russischen Übersetzung Оценка предприятий. Функции – Методы – Принципы.




























