Beweisverbote zum Nachteil des Beschuldigten?

Im Nomos Verlag in der Reihe Schriftenreihe Deutsche Strafverteidiger e.V. ist das Buch "Beweisverbote zum Nachteil des Beschuldigten? Wahrheit, Gerechtigkeit und Fairness im Strafprozess" von Antonia Taute erschienen.

Das Buch widmet sich der bislang wissenschaftlich ungeklärten und höchst praxisrelevanten Frage, ob § 136a StPO auch bei entlastenden Beweisergebnissen anwendbar ist. Sie zeigt, dass ein Beweisverbot in dieser Konstellation weder verfassungsrechtlich zwingend noch kriminalpolitisch überzeugend ist und derzeit erhebliche Schutzlücken für den Beschuldigten bestehen. Nach einer Analyse der Grundlagen des Strafverfahrensrechts einschließlich eines rechtsvergleichenden Blickes auf Österreich und die Schweiz, entwickelt die Autorin auf dieser Basis einen konkreten Gesetzgebungsvorschlag, der die Beschuldigtenrechte stärkt und damit die Effektivität der Strafverteidigung nachhaltig verbessert. 

Das Buch wurde von Antonia Taute, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Medizinrecht, Deutsches und Internationales Zivilprozessrecht (Lehrstuhlinhaberin Prof. Dr. Sigrid Lorz), verfasst. 

Die Arbeit wurde mit dem DStV-Dissertationspreis 2025 ausgezeichnet.

Beweisverbote zum Nachteil des Beschuldigten?

Antonia Taute

1. Auflage 2026

Gebunden, 720 Seiten
ISBN 978-3-7560-2010-2

Nomos