Aktuelles

Neuerscheinung: Resilienz der Verwaltungsgerichtsbarkeit

19.06.2026

Als wie resilient erweist sich der Verfassungsstaat gegenüber dem autoritären Populismus? Antworten auf diese Frage sind für einige seiner Institutionen bereits erarbeitet worden. Demgegenüber hat die Resilienzforschung der Verwaltungsgerichtsbarkeit bislang kaum Aufmerksamkeit geschenkt. 
Ein von Nina Dähne und Daniel Wolff verfasster und nun in der Juristenzeitung (2026, S. 521-529) erschienener Aufsatz versucht, diese Lücke zu schließen. Er benennt die Bedrohungen, denen die Verwaltungsgerichtsbarkeit durch autoritär-populistische Akteure ausgesetzt ist, beschreibt die Beiträge, die sie zur demokratischen Resilienz leistet, und zeigt politische Handlungsmöglichkeiten zur Resilienzsteigerung auf.

Anhörung im Rechtsausschuss

28.05.2026

In der gestrigen Sitzung des Rechtsausschusses des Landtags Mecklenburg-Vorpommern wurde Herr Wolff als Sachverständiger zum Gesetzentwurf zur Stärkung der Resilienz des Landesverfassungsgerichts angehört. Der Entwurf zielt darauf ab, die Funktions- und Handlungsfähigkeit des Gerichts zu sichern. Kern des Vorhabens ist die Einführung eines Ersatzwahlmechanismus für den Fall einer Blockade bei der Wahl von Verfassungsrichter:innen sowie die verfassungsrechtliche Verankerung zentraler Verfahrens- und Organisationsvorschriften.

Herr Wolff begrüßte in seiner Stellungnahme den Gesetzentwurf und verdeutlichte die Risiken, die im geltenden Recht bestehen. Die schriftlichen Stellungnahmen aller Sachverständigen werden in Kürze auf der Website des Landtags veröffentlicht. Über die öffentliche Anhörung wurde bereits in der Presse berichtet.

Vortrag: Wissenschaftspopulismus

20.5.2026

Daniel Wolff und Clara Folger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, hielten im Rahmen der Ringvorlesung „Hochschulen zeigen Haltung“ der Universität Greifswald einen Vortrag zum Thema Wissenschaftspopulismus. 

Darin haben sie erstens gezeigt, dass sich freie Wissenschaft und autoritärer Populismus in einem spannungsreichen Verhältnis befinden. Zweitens skizzierten sie, inwieweit die Wissenschaft im autoritär-populistischen Wertesystem Steuerungsansprüchen unterliegt und was das Grundrecht auf freie Forschung und Lehre dem entgegensetzt.

Zu dem Thema gaben Daniel Wolff und Clara Folger außerdem ein Interview im Campus Magazin der Universität Greifswald

Neuerscheinung: Recht und Haltung

18.05.2026

Mitte Mai ist der von Tobias Lutzi und Daniel Wolff bei Mohr Siebeck herausgegebene Band "Recht und Haltung" erschienen. Am Anfang steht die Beobachtung, dass Haltung gegenwärtig Konjunktur hat. In unserer krisengeschüttelten Welt erfolgen täglich Appelle, Haltung zu zeigen. Auch von Jurist*innen wird Haltung inzwischen explizit zum Thema gemacht. Manche legen sogar ihre persönliche Haltung nach außen hin sichtbar der eigenen rechtspraktischen oder rechtswissenschaftlichen Arbeit zugrunde. Offen begreifen sie das Recht als Instrument zur Verbesserung der Welt, worunter sie freilich ganz unterschiedliche Dinge verstehen. Diese Entwicklungen nehmen die 13 Texte des Bandes zum Anlass für eine Untersuchung des Zusammenhangs von Haltung und Recht. Thematisiert werden kollektive und individuelle Haltungen sowie ihr Einfluss auf juristische Arbeit und Argumentation. Die Beiträge fragen danach, welche Haltungen wir im Recht tatsächlich vorfinden und welche normativ anzustreben oder zurückzuweisen sind.

Hier geht es zum Open Access.

Neuerscheinung: „CO₂ in der Luft" - Referendarexamensklausur im ÖffR

04.05.2026

Klimaschutz durch Flugverbot per Rechtsverordnung?
Der Beitrag von Daniel Wolff und Max Kelch in der JuS (2026, 434-441) behandelt verfassungsrechtliche Fragen der exekutiven Normsetzung am Beispiel klimaschützender Maßnahmen in Form einer Referendarexamensklausur.
Ausgangspunkt ist eine Rechtsverordnung zum Verbot innerdeutscher Flüge, deren Verfassungskonformität im Rahmen einer abstrakten Normenkontrolle insbesondere an den Anforderungen des Art. 80 GG, dem Parlamentsvorbehalt aus Art. 20 Abs. 3 GG sowie an formellen Verkündungs- und Zuständigkeitsfragen geprüft wird. 

Neuerscheinung: Mehrdimensionale Diskriminierungen (Luisa Lehning)

13.04.2026

Inwieweit kann das kategoriale System des deutschen Verfassungs- und Antidiskriminierungsrechts die Benachteiligung mehrfach marginalisierter Personen adäquat erfassen? Diese Frage steht am Anfang der jüngst bei Mohr Siebeck erschienenen Doktorarbeit von Luisa Lehning, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl, mit dem Titel „Mehrdimensionale Diskriminierungen. Rechtliche Erfassung von Intersektionalität und Benachteiligungsstrukturen am Beispiel von Art. 3 Abs. 3 GG“.  Als Ergebnis entwickelt die Autorin ein dogmatisches Raster, mit dem rechtlich bislang zu wenig beachtete mehrdimensionale Ungleichbehandlungen sichtbar gemacht und ihre spezifische Intensität für Angehörige marginalisierter Gruppen bestimmt werden kann.

Erfolgreicher Antrag im Projekt Con-Future für GryphonMoot

10.03.2026

Die gemeinsam mit Dr. Max Georg Hügel, Dr. Kristin Kliemannel und Dr. Beate Lüder entwickelte rechtsgebietsübergreifende Projektidee zur Etablierung eines universitätsinternen Moot Courts (GryphonMoot) hat als Teil des Projekts „Constructing the Future – zukunftsorientiert studieren“ der Universität Greifswald eine Förderzusage erhalten. Der Förderzeitraum beginnt am 1. April 2026 und endet am 31. März 2028.

Ziel ist die Schaffung eines curricular eingebundenen Formats, das die bestehenden Studienangebote um ein praxisnahes Lehrformat ergänzt und den mündlichen Vortrag juristischer Argumente im Rahmen einer Gerichtssimulation in den Mittelpunkt stellt. Studierende sollen auf diese Weise gezielt zum Sprechen befähigt werden und zentrale Zukunftskompetenzen erwerben.

GryphonMoot wird an die zu schreibende Hausarbeit anknüpfen und erstmals im kommenden Wintersemester 2026/27 starten.

Weitere Informationen zum Projekt werden in den kommenden Monaten auf dieser Seite veröffentlicht.

Vortrag: „Die Lehren aus der sog. Justizreform in Israel“

09.03.2026

Am 7. März 2026 hielt Daniel Wolff auf der Tagung „Bedrohte Justiz – Politisierungsstrategien als Gefahr für den demokratischen Rechtsstaat“ einen Vortrag zum Thema „Die Lehren aus der sog. Justizreform in Israel“. Die These des Vortrags lautete, dass die Geschehnisse und Diskurse in Israel nicht nur ein Musterbeispiel für einen umfassenden Angriff populistischer Kräfte auf die Dritte Gewalt sind, sondern auch für die Schwäche in der Argumentation der Gegner entsprechender Justizreformen, die in einer Status-quo-Fixierung besteht.

Neuerscheinung: Aufsatz im Band „Kontroverse Richtungsentscheidungen in der Politik"

25.02.2026

Die Energiewende trägt den Richtungswechsel, den sie in der Energiepolitik des wiedervereinigten Deutschlands angestoßen hat, bereits in ihrem Namen. Aber handelt es sich bei der Energiewende tatsächlich um eine kontroverse politische Richtungsentscheidung? Und welche Rolle spielte das Recht dabei? Diese Fragen beantwortet Daniel Wolff in seinem Beitrag „Die Energiewende als Rechtswende - Eine (rechts-)historische Untersuchung", der in einem von Christian Walter und Andreas Wirsching herausgegebenen interdisziplinären Band „Kontroverse Richtungsentscheidungen in der Politik" erschienen ist (S. 171-204).

Den Band mit Beitrag können Sie hier lesen.

Erfolgreicher Antrag im eTutor:innen-Programm

19.12.2025

Das Lehrprojekt „Fallbasiertes Lernen – Digitale Vertiefung und Anwendung über Moodle“ wird als eines von universitätsweit sieben Projekten im eTutor:innen-Programms 2026 gefördert, mit dem die Universität Greifswald die Entwicklung und Umsetzung digitaler Lehr- und Lernformate unterstützt.

Im Zuge des Projekts wird die Vorlesung im Staatsorganisationsrecht künftig um weitere digitale Elemente ergänzt. Auf der Lernplattform Moodle werden begleitende Fallübungen und Quizze bereitgestellt, die es Studierenden ermöglichen, die Inhalte der Vorlesung eigenständig nachzubereiten und zu vertiefen.

Auf diese Weise wird die Präsenzlehre gezielt mit strukturierten digitalen Selbstlernphasen zu einem kohärenten und kontinuierlichen Lernprozess verknüpft.

Neuerscheinung: Does One Size Fit All? Assigning Responsibilities to Local Governments

30.11.2025

Gemeinsam mit Laura Mähle von der Universität Augsburg hat Daniel Wolff einen verwaltungsrechtsvergleichenden Aufsatz mit dem Titel "Does One Size Fit All? Assigning Responsibilities to Local Governments" veröffentlicht, der sich dem globalen Problem der großen Diskrepanz zwischen den Zuständigkeiten und den Kapazitäten lokaler Verwaltungen annimmt, den status quo analysiert und ein Modell zur Adressierung dieses Problems entwirft. Der Aufsatz ist in dem Band "Municipal Tasks and Financing - An Urban-Rural Perspective" erschienen, der Open Access veröffentlicht wurde: 
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-99812-6
 

Vortrag: „Resilienz des demokratischen Verfassungsstaats: Beitrag und Bedrohung der Verwaltungsgerichtsbarkeit"

21.11.2025

Am 20.11.2025 hielt Daniel Wolff auf der Jahresarbeitstagung der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Mecklenburg-Vorpommern einen Vortrag zum Thema „Resilienz des demokratischen Verfassungsstaats:
Beitrag und Bedrohung der Verwaltungsgerichtsbarkeit" in Güstrow. Innerhalb der anschließenden Diskussion mit den knapp sechzig teilnehmenden Richter:innen und der Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde intensiv über Resilienzsteigerungsmöglichkeiten debattiert. Eine Schriftfassung des Vortrags erscheint im ersten Halbjahr 2026.

Neuerscheinung: Zeit und Verfassung

25.09.2025

Die Zeit ist aus den Fugen geraten. Das Zeitregime der Moderne, das die Gesellschaft auf die Zukunft ausrichtete und die Vergangenheit vergessen ließ, ist nicht mehr. In der Spätmoderne spendet die Zukunft nicht mehr Hoffnung, sondern bereitet Sorge, und die Vergangenheit ist omnipräsent. Daniel Wolff argumentiert in seiner nunmehr bei Mohr Siebeck erschienenen Habilitationsschrift, dass dieser Zeitregimewechsel eine sich aus Geschichts- und Zukunftspolitik zusammensetzende Zeitpolitik hervorbringt, die er aus verfassungsrechtlicher Perspektive analysiert. Zum einen untersucht er, welche Rolle der Verfassung im Zusammenhang von Gedächtnisparadigma, Identitätsdiskurs und Geschichtspolitik zukommt, wie Lehren aus der Geschichte Eingang ins deutsche und israelische Verfassungsrecht gefunden haben und wie diese »Nie wieder«-Argumente normativ zu beurteilen sind. Zum anderen entwickelt er angesichts eines strukturellen Mangels an gesetzgeberischer Zukunftspolitik eine Verfassungsdogmatik der Zukunftssicherung.

Neuerscheinung: Wie verhalte ich mich in der Vorlesung?

23.09.2025

Der Besuch von Vorlesungen bietet im Jurastudium eine wertvolle Gelegenheit, sich mit den Grundstrukturen sowie den zentralen Konzepten der verschiedenen Rechtsgebiete vertraut zu machen und so die für den Studienerfolg notwendige juristische Sachkompetenz aufzubauen.

Weil es aber nicht genügt, nur körperlich anwesend zu sein, skizziert ein von Daniel Wolff und Julia Wiederrich verfasster Beitrag in der JuS (2025, S. 904-908) pünktlich zum Semesterstart, wie ein effektiver Vorlesungsbesuch aussehen kann.

Moderation und Kommentar: Verfassungsrechtsdogmatik vor den Herausforderungen der Interdisziplinarität aus Sicht des japanischen Rechts

25.07.2025

Am 25.7.2025 hielt Prof. Dr. Takayuki Harashima von der Kansai-Universität in Osaka (via Zoom) einen Vortrag zum Thema „Verfassungsrechtsdogmatik vor den Herausforderungen der Interdisziplinarität aus Sicht des japanischen Rechts“, der von der Forschungsstelle für Japanisches Recht an der Universität Augsburg organisiert wurde. Daniel Wolff, vormaliger Co-Direkter dieser Forschungsstelle und gegenwärtiges Mitglied ihres wissenschaftlichen Beirats, moderierte die Veranstaltung und steuerte einen wissenschaftlichen Kommentar zum Thema „Interdisziplinarität und Verfassungsdogmatik aus Sicht der deutschen Verfassungsrechtswissenschaft“ bei.

Neuerscheinung: Der Einfluss des Klimakonventionsrechts auf das Klimaverfassungsrecht

14.07.2025

Mit dem KlimaSeniorinnen-Urteil hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine klimakonventionsrechtliche Grundsatzentscheidung gefällt. Die zwei wichtigsten dogmatischen Erträge sind die Art. 34 EMRK entnommene und durch Art. 6 Abs. 1 EMRK abgesicherte „opferlose Klima-Verbandsbeschwerde“ sowie die klimakrisenspezifische Schutzpflicht aus Art. 8 EMRK. Daniel Wolff geht in einem in der Zeitschrift „Klima und Recht“ erschienenen Aufsatz (2025, S. 203–211) der Frage nach, welche Auswirkungen diese dogmatischen Innovationen im Klimakonventionsrecht auf das deutsche Klimaverfassungsrecht haben, das vom Bundesverfassungsgericht im Jahr 2021 in seinem Klimabeschluss näher entfaltet wurde.

Paneldiskussion: Tagung „Rehabilitierungsrecht?" an der FAU Erlangen-Nürnberg

23.06.2025

Auf der Tagung „Rehabilitierungsrecht? Wiedergutmachung durch Urteilsaufhebung im gesellschaftlichen und rechtlichen Wandel" leitete Herr Wolff ein Panel zum Thema „Die neuere Praxis und ihre rechtliche Bewertung". Die intradisziplinäre Tagung beleuchtete aus rechtstheoretischer, rechtsdogmatischer und rechtspolitischer Perspektive das Phänomen der strafrechtlichen Rehabilitierung durch Urteilsaufhebungen. Aus der Tagung wird im kommenden Jahr ein Band bei Mohr Siebeck hervorgehen.

Podiumsdiskussion: Auseinandersetzung mit dem NS in der juristischen Ausbildung

19.05.2025

Auf Einladung des Studentischen Vereins zur Förderung von Erinnerungskultur und der Fachschaftsinitiative Jura München diskutierte Daniel Wolff auf einem Panel an der LMU München darüber, ob sich rechtsstaatliche Haltung in der juristischen Ausbildung vermitteln lässt, wie Lehrende wie kritische Auseinandersetzung mit NS-Unrecht in aktuelle Prüfungsformate integrieren können und welche Konzepte der Integration der deutschen Unrechtsvergangenheiten in das juristische Studium bereits existieren.

Neuerscheinung: Populistische Verwaltungspolitik und wehrhafter Verwaltungsstaat

05.05.2025

Die Resilienz des demokratischen Verfassungsstaats gegenüber dem autoritären Populismus wird derzeit intensiv diskutiert. Die öffentliche Verwaltung hat in dieser Debatte bislang jedoch kaum Beachtung gefunden. In einem jüngst in der Zeitschrift „Die Verwaltung“ (2024, S. 509–546) erschienenen Beitrag untersucht Daniel Wolff das Schutzniveau, das das Bundesrechts unter Entfaltung der Verfassungsentscheidung für den wehrhaften Verwaltungsstaat gegenüber Strategien populistischer Verwaltungspolitik bietet. Dazu wird das konflikthafte Verhältnis des Populismus zur öffentlichen Verwaltung skizziert, die sowohl ideologisches Feindbild als auch notwendiges Werkzeug populistischer Regierungspolitik ist. Ferner werden konkrete populistische Verwaltungspolitiken auf den Steuerungsebenen Verhaltensnormen, Organisation und Personal identifiziert, um diese auf ihre rechtlichen Schranken hin zu untersuchen. Der Beitrag endet mit rechtspolitischen Anregungen, die das Schutzniveau gegenüber populistischer Verwaltungspolitik weiter erhöhen können.

Neuerscheinung: Verwaltung der Klimakrise. Die Vermessung des Klimaverwaltungsrechts

30.04.2025

Das von Christoph Krönke und Daniel Wolff herausgegebene Beiheft leistet einen Beitrag dazu, das im Entstehen begriffene Rechtsgebiet „Klimaverwaltungsrecht“ konzeptionell zu fassen, dogmatisch auszuformen, systematisch zu beschreiben sowie inter- und intradisziplinär zu rahmen. Das »Klimaverwaltungsrecht« nimmt alle Rechtsmaterien in den Blick, in denen die Verwaltung den Ursachen und Folgen des Klimawandels entgegenwirken bzw. diesen Rechnung tragen kann und soll.

Die dem Klimaverwaltungsrecht gewidmeten Beiträge sind aus Anlass eines wissenschaftlichen Symposiums zum 60. Geburtstag von Martin Burgi entstanden, der das Klimaverwaltungsrecht auf den Begriff gebracht hat. Ihm ist das Beiheft gewidmet.

Neuerscheinung: Transformationsgestaltung durch konsistente und kohärente Subventionspolitik

1.4.2025

Das Gelingen der ökologischen Transformation hängt von einer kohärenten Subventionspolitik ab, die klimafreundliche Maßnahmen fördert und klimaschädliche Subventionen abbaut. Der in der Zeitschrift für Umweltrecht (2025, S. 215–223) erschienene Beitrag von Daniel Wolff zeigt auf, dass die Gebote subventionspolitischer Kohärenz und Konsistenz nicht nur politischer Natur sind, sondern mit Blick auf Artikel 20a GG auch verfassungsrechtliche Dignität besitzen.

Neuerscheinung: Individualität und Kollektivität

10.3.2025

In jüngerer Zeit wird in Deutschland und Japan das Verhältnis von Individuum und Kollektiv sowie von Individualität und Kollektivität zunehmend gesellschaftlich wie politisch thematisiert und problematisiert. Das Verhältnis von Kollektiv und Individuum in »Kultur« und »Gesellschaft« in beiden Ländern bildet den Hintergrund für den soeben bei Mohr Siebeck erschienen und von Daniel Wolff gemeinsam mit Tomoaki Kurishima und Johannes Kaspar herausgegebenen Band „Individualität und Kollektivität“, dessen Beiträge individualistische und kollektivistische Dimensionen des jeweiligen Rechtssystems herausarbeiten. Dadurch soll sowohl ein gehaltvolleres Verständnis der gesellschaftlichen und kulturellen Kontextbedingungen der jeweiligen Rechtsordnungen ermöglicht als auch ein fruchtbarer Boden für zukünftige Projekte deutsch-japanischer Rechtsvergleichung bereitet werden. Erhältlich hier.