Aktuelles und Ankündigungen des Lehrstuhls

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019

Die im kommenden Semester angebotenen Lehrveranstaltungen können hier eingesehen werden.


Terminankündigung für den Schwerpunkt im Wintersemester 2019/2020

Themenausgabe des Seminars „Makrokriminalität“

Thema des Seminars:

„Makrokriminalität“

 Die Themenausgabe für angemeldete Teilnehmer_innen erfolgt am 26. August 2019 um 12.00 Uhr in Raum 105/105 (Domstraße 20).


Aktuelle Veröffentlichungen

Recht trifft Wirtschaft

Festschrift zur Ringvorlesung anlässlich der Wiedereröffnung der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vor 25 Jahren; Körnert / Lege / Grube (Hrsg.), Berlin: Duncker & Humblot 2019

Aus den Verlagsinformationen:

Als nach dem Zweiten Weltkrieg die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald im Februar 1946 wiedereröffnet wurde, ließen die sowjetischen Besatzungsbehörden die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät geschlossen. Seither war die Greifswalder Universität keine Volluniversität mehr. Sie war »amputiert« worden, wie Rektor Zobel 1991 formulierte. Seit der Neukonstituierung der Fakultät im Oktober 1992 sind 25 Jahre vergangen. Das Jubiläum der Wiedererrichtung der Fakultät nahmen Fakultätsmitglieder zum Anlass, in einer Ringvorlesung neuere Forschungsarbeiten vorzustellen, die an den Schnittstellen von Rechts- und Wirtschaftswissenschaften angesiedelt sind. Zu dieser Ringvorlesung lud die Fakultät unter dem Titel »Recht trifft Wirtschaft« im Sommersemester 2017 ein. An sechs Terminen trugen zwölf Professoren – acht Juristen und vier Ökonomen – aus ihren Forschungsarbeiten vor. Der vorliegende Band präsentiert die überarbeiteten und verschriftlichten Versionen der Vorträge.

Prof. Dr. Stefan Harrendorf steuerte zusammen mit Bernd Geng folgenden Beitrag bei:

"Der rational kalkulierende Verbrecher? Zu Entwicklung, Stand und Zukunftsperspektiven ökonomischer Kriminalitätstheorien", S. 181 – 212

Strafrecht - Wirtschaftsstrafrecht - Steuerrecht

Gedächtnisschrift für Wolfgang Joecks

München: C.H.Beck 2018

(Herausgeber zusammen mit Frieder Dünkel, Christian Fahl, Frank Hardtke, Jürgen Regge und Christoph Sowada).

Prof. Dr. Stefan Harrendorf ist nicht nur Mitherausgeber, sondern verfasste zudem den Beitrag: "Zur Adäquität von Strafe bei der Beförderungserschleichung". Dieser ist auf den Seiten 97 – 116 zu finden.

Zum Werk (Verlagsinformationen übernommen von C.H. Beck oHG)

Die Gedächtnisschrift, die zum 2. Todestag von Wolfgang Joecks erschienen ist, enthält zahlreiche Beiträge von namhaften Autoren, insbesondere aus dem Bereich des allgemeinen Strafrechts, des Wirtschaftsstrafrechts und des Steuerrechts.

Überlegungen zur materiellen Entkriminalisierung absoluter Bagatellen am Beispiel der Beförderungserschleichung und des Ladendiebstahls

In: Neue Kriminalpolitik 30 (2018), S. 250 – 267.

Zum Volltext in der Nomos - eLibrary

Abstract (Übernommen aus der NK):

Der Beitrag präsentiert Überlegungen zur materiellen Entkriminalisierung „absoluter“ Bagatelldelikte am Beispiel von Beförderungserschleichung und Ladendiebstahl. Dabei erörtert er eingangs die Relevanz der Problematik, aber auch den wahrnehmbar unterschiedlichen Umgang mit Beförderungserschleichung einerseits und Ladendiebstahl andererseits in aktuellen kriminalpolitischen Debatten. Es werden dann generelle Vorgaben für die materielle Entkriminalisierung von Bagatelldelikten herausgearbeitet. Eine Entkriminalisierung ist für sog. absolute Bagatellen in Betracht zu ziehen. Dabei handelt es sich um die nach abstrakten Kriterien vorab angebbaren Teilmengen entkriminalisierbarer Geringfügigkeit. Es wird auf ein Dachprinzip der Strafadäquität abgestellt, das unter sich die Begrenzungsprinzipien des Schutzes des Kernbereichs privater Lebensgestaltung, der Tatproportionalität (Anlass-Folge-Relation) und einer konsequentialistisch zu verstehenden Verhältnismäßigkeit (Zweck-Mittel-Relation) vereint. Für die Frage, ob eine materielle Entkriminalisierung des Schwarzfahrens und des einfachen Ladendiebstahls in Betracht kommt, werden insbesondere die eine absolute Geringfügigkeit dieser Taten konstituierenden Unrechtsmerkmale herausgearbeitet. Zudem wird erörtert, warum eine materielle Entkriminalisierung auch Vorbestrafte erfassen muss. Einer allgemeinen Wertgrenze für Eigentums- und Vermögensdelikte wird hingegen eine Absage erteilt. Zudem wird verdeutlicht, warum Strafe bei absoluten Bagatellen nicht erforderlich ist, sondern eine ordnungswidrigkeitenrechtliche Lösung genügt und Vorzug verdient.

Schlagwörter: Materielle Entkriminalisierung; Beförderungserschleichung; Ladendiebstahl; Tatproportionalität; Verhältnismäßigkeit

Prospects, Problems, and Pitfalls in Comparative Analyses of Criminal Justice Data

In: Crime and Justice: A Review of Research 47 (2018), S. 159 – 207.

zum Volltext:

Abstract (copied from "Crime and Justice")

Official crime and criminal justice data are influenced by different substantive (e.g., victims’ reporting rates), legal (e.g., offense definitions), and statistical (e.g., counting rules) factors. This complicates international comparison. The UN Crime Trends Survey, Eurostat’s crime statistics, and the European Sourcebook of Crime and Criminal Justice Statistics try to enhance comparability and document remaining differences. The UN survey and Eurostat rely on the International Classification of Crimes for Statistical Purposes, which has potential but is not yet satisfactorily applied. The European Sourcebook provides the most detailed and best-verified data among the three. Even standardized data need to be compared with extreme caution. Crime levels are not a valid measure of crime in different countries, with the possible exception of completed intentional homicide. Total crime rates depend mainly on the internationally differing quality of police work. Comparisons of crime trends are less problematic but depend on the offenses under comparison being not defined too differently. Indicators expressed as ratios of different system-based values have increased comparability. Owing to immense differences in crime rates and criminal justice variables, mean crime rates for the world or Europe cannot be calculated. Country clusters need to be built very carefully.

Strafgesetzbuch Kommentar

4. Auflage, Köln: Heymanns 2018

Informationen zur 4. Auflage (entnommen aus der Beschreibung der Verlagsseite)

Der Kommentar zum Strafgesetzbuch erscheint nunmehr in der 4. Auflage. Wie gewohnt übersichtlich, praxisorientiert und mit wissenschaftlicher Tiefe wird das Strafrecht in seiner gesamten Bandbreite erläutert. Durchgängig werden zugleich die prozessrechtlichen Bezüge der kommentierten Vorschriften verdeutlicht. Ein hochrangiges Autorenteam aus bedeutenden Strafrechtswissenschaftlern und -praktikern garantiert eine Kommentierung auf höchstem Niveau. Das Werk bietet einen schnellen und praxisorientierten Überblick über das gesamte Strafrecht und ergänzt das Schwesterwerk zur Strafprozessordnung in materiell-rechtlicher Hinsicht.

Prof Dr. Stefan Harrendorf verfasste die Vorbemerkung zu §§ 66 ff., §§ 66-66c und §§ 69-70b StGB als Alleinautor sowie §§ 67-68g, 71 und 72 StGB (mit Jörg-Martin Jehle).

Fortgeschrittenenklausur Strafrecht: Verkehrsdelikte und Brandstiftung. Ein Obdachloser in Not.

In: Juristische Schulung 2018, S. 1066 – 1071.

Inhaltsverzeichnis der Ausgabe

Prof. Dr. Stefan Harrendorf verfasste diesen Beitrag zusammen mit Nele Lagler.

Kontakt

Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht, Strafprozessrecht und vergleichende Strafrechtswissenschaften

Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Stefan Harrendorf

Sekretariat
Kornelia Hohn

Domstr. 20
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 2137