Aktuelles und Ankündigungen des Lehrstuhls

Terminänderung Kolloquium Strafvollzugsrecht

Hinweis auf die Änderung der Veranstaltungszeit und des -ortes.

Das Kolloquium Strafvollzugsrecht findet montags von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr c.t. im HS 1.05 Rubenowstr. 9 a (Historisches Institut)  statt.

Anfängerübung im Wintersemester 2018/2019

Der Ablaufplan der Anfängerübung ist ab sofort im Bereich Lehre einsehbar. 

Der Sachverhalt der Hausarbeit kann hier abgerufen werden.

Terminankündigung für den Schwerpunkt im Sommersemester 2019

Vorbesprechung des Seminars „Die Medien und das Böse: Darstellungen fiktionaler und realer Kriminalität“

Die Vorbesprechung und  Anmeldung für den Schwerpunkt „Kriminologie“ wird am 17.01.2018  um 18.00 Uhr (s.t.) in Raum SR 109 in der Domstraße 20 stattfinden.

Thema des Seminars:

„Die Medien und das Böse: Darstellungen fiktionaler und realer Kriminalität“

 Die Themenausgabe für angemeldete Teilnehmer_innen erfolgt am Di., 12.2., 10 Uhr s.t. im SR 109 in der  Domstr. 20.


Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/2019

Die im kommenden Semester angebotenen Lehrveranstaltungen können hier eingesehen werden.


Aktuelle Veröffentlichungen

Strafrecht - Wirtschaftsstrafrecht - Steuerrecht

Gedächtnisschrift für Wolfgang Joecks

München: C.H.Beck 2018

(Herausgeber zusammen mit Frieder Dünkel, Christian Fahl, Frank Hardtke, Jürgen Regge und Christoph Sowada).

Zum Werk (Verlagsinformationen übernommen von C.H. Beck oHG)

Die Gedächtnisschrift, die zum 2. Todestag von Wolfgang Joecks erscheint, enthält zahlreiche Beiträge von namhaften Autoren, insbesondere aus dem Bereich des allgemeinen Strafrechts, des Wirtschaftsstrafrechts und des Steuerrechts.

Überlegungen zur materiellen Entkriminalisierung absoluter Bagatellen am Beispiel der Beförderungserschleichung und des Ladendiebstahls

In: Neue Kriminalpolitik 30 (2018), S. 250 – 267.

Zum Volltext in der Nomos - eLibrary

Abstract (Übernommen aus der NK):

Der Beitrag präsentiert Überlegungen zur materiellen Entkriminalisierung „absoluter“ Bagatelldelikte am Beispiel von Beförderungserschleichung und Ladendiebstahl. Dabei erörtert er eingangs die Relevanz der Problematik, aber auch den wahrnehmbar unterschiedlichen Umgang mit Beförderungserschleichung einerseits und Ladendiebstahl andererseits in aktuellen kriminalpolitischen Debatten. Es werden dann generelle Vorgaben für die materielle Entkriminalisierung von Bagatelldelikten herausgearbeitet. Eine Entkriminalisierung ist für sog. absolute Bagatellen in Betracht zu ziehen. Dabei handelt es sich um die nach abstrakten Kriterien vorab angebbaren Teilmengen entkriminalisierbarer Geringfügigkeit. Es wird auf ein Dachprinzip der Strafadäquität abgestellt, das unter sich die Begrenzungsprinzipien des Schutzes des Kernbereichs privater Lebensgestaltung, der Tatproportionalität (Anlass-Folge-Relation) und einer konsequentialistisch zu verstehenden Verhältnismäßigkeit (Zweck-Mittel-Relation) vereint. Für die Frage, ob eine materielle Entkriminalisierung des Schwarzfahrens und des einfachen Ladendiebstahls in Betracht kommt, werden insbesondere die eine absolute Geringfügigkeit dieser Taten konstituierenden Unrechtsmerkmale herausgearbeitet. Zudem wird erörtert, warum eine materielle Entkriminalisierung auch Vorbestrafte erfassen muss. Einer allgemeinen Wertgrenze für Eigentums- und Vermögensdelikte wird hingegen eine Absage erteilt. Zudem wird verdeutlicht, warum Strafe bei absoluten Bagatellen nicht erforderlich ist, sondern eine ordnungswidrigkeitenrechtliche Lösung genügt und Vorzug verdient.

Schlagwörter: Materielle Entkriminalisierung; Beförderungserschleichung; Ladendiebstahl; Tatproportionalität; Verhältnismäßigkeit

Prospects, Problems, and Pitfalls in Comparative Analyses of Criminal Justice Data

In: Crime and Justice: A Review of Research 47 (2018), S. 159 – 207.

zum Volltext:

Abstract (copied from "Crime and Justice")

Official crime and criminal justice data are influenced by different substantive (e.g., victims’ reporting rates), legal (e.g., offense definitions), and statistical (e.g., counting rules) factors. This complicates international comparison. The UN Crime Trends Survey, Eurostat’s crime statistics, and the European Sourcebook of Crime and Criminal Justice Statistics try to enhance comparability and document remaining differences. The UN survey and Eurostat rely on the International Classification of Crimes for Statistical Purposes, which has potential but is not yet satisfactorily applied. The European Sourcebook provides the most detailed and best-verified data among the three. Even standardized data need to be compared with extreme caution. Crime levels are not a valid measure of crime in different countries, with the possible exception of completed intentional homicide. Total crime rates depend mainly on the internationally differing quality of police work. Comparisons of crime trends are less problematic but depend on the offenses under comparison being not defined too differently. Indicators expressed as ratios of different system-based values have increased comparability. Owing to immense differences in crime rates and criminal justice variables, mean crime rates for the world or Europe cannot be calculated. Country clusters need to be built very carefully.

Strafgesetzbuch Kommentar

4. Auflage, Köln: Heymanns 2018

Informationen zur 4. Auflage (entnommen aus der Beschreibung der Verlagsseite)

Der Kommentar zum Strafgesetzbuch erscheint nunmehr in der 4. Auflage. Wie gewohnt übersichtlich, praxisorientiert und mit wissenschaftlicher Tiefe wird das Strafrecht in seiner gesamten Bandbreite erläutert. Durchgängig werden zugleich die prozessrechtlichen Bezüge der kommentierten Vorschriften verdeutlicht. Ein hochrangiges Autorenteam aus bedeutenden Strafrechtswissenschaftlern und -praktikern garantiert eine Kommentierung auf höchstem Niveau. Das Werk bietet einen schnellen und praxisorientierten Überblick über das gesamte Strafrecht und ergänzt das Schwesterwerk zur Strafprozessordnung in materiell-rechtlicher Hinsicht.

Prof Dr. Stefan Harrendorf verfasste die Vorbemerkung zu §§ 66 ff., §§ 66-66c und §§ 69-70b StGB als Alleinautor sowie §§ 67-68g, 71 und 72 StGB (mit Jörg-Martin Jehle).

Fortgeschrittenenklausur Strafrecht: Verkehrsdelikte und Brandstiftung. Ein Obdachloser in Not.

In: Juristische Schulung 2018, S. 1066 – 1071.

Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 

Kontakt

Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht, Strafprozessrecht und vergleichende Strafrechtswissenschaften

Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Stefan Harrendorf

Sekretariat
Kornelia Hohn

Domstr. 20
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 2137