Aktuelles und Ankündigungen des Lehrstuhls

Sachverhalt der Übung im Strafrecht für Vorgerückte

Gesucht für das Wintersemester 2017/2018: Korrekturassistentinnen und -assistenten

Für das kommende Wintersemester 2017/2018 sucht der Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht, Strafprozessrecht und vergleichende Strafrechtswissenschaften Korrekturassistentinnen und Korrekturassistenten.

Der vertraglich festgelegte Aufgabenbereich umfasst ebenfalls die Aufsicht bei Klausuren, daher sollten Bewerber_Innen in der Semesterzeit möglichst vor Ort sein.

Kontaktadresse

Klausurlösung auf moodle

Die Lösung für die Strafrechtsklausur des Klausurenkurses (22.04.17) ist auf der Veranstaltungsseite im moodle abrufbar.

 

 

Veranstaltungen im Sommersemester

Die vom Lehrstuhl angebotenen Veranstaltungen im kommenden Semester sind im Bereich Lehre einsehbar.


Aktuelle Veröffentlichungen

Gesamtes Strafrecht StGB | StPO | Nebengesetze Handkommentar

Prof. Dr. Dieter Dölling/ Prof. Dr. Gunnar Duttge/ RA Prof. Dr. Stefan König/ Prof. Dr. Dieter Rössner, 4. Auflage 2017

Informationen zur 4.Auflage (aus den Verlagsinformationen):

Der Handkommentar zum Gesamten Strafrecht hat sich fest etabliert, er ist die „Gesamtlösung“ für StGB, StPO, GVG, JGG und OWiG. Gesetzesübergreifend verknüpfte Normen werden in ihrem Zusammenhang mit wichtigen Nebenstrafrechtsnormen wie BtMG, PflichtVG, StVG und StVO dargestellt, weiteres Nachschlagen entfällt. Die 4. Auflage reagiert auf eine Flut an gesetzlichen Änderungen und berücksichtigt bereits folgende gesetzlichen Neuregelungen der letzten Monate:

  • Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Menschenhandels
  • Anti-Doping-Gesetz
  • Gesetz zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung
  • Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz
  • Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Beihilfe beim Suizid
  • Gesetz zur Einführung einer Speicherfrist und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten (Vorratsdatenspeicherung)
  •  Gesetz zur Bekämpfung der internationalen Korruption (Korruptionsbekämpfungsgesetz)
  • Gesetz zur Umsetzung von Empfehlungen des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages (Gesetz gegen Hasskriminalität)
  • Gesetz zur Änderung der Verfolgung der Vorbereitung von schweren staatsgefährdenden Gewalttaten (Verschärfung des Terrorismusstrafrechts)
  • 49. Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches (Umsetzung europäischer Vorgaben zum Sexualstrafrecht)
  • Gesetz zur Novellierung des Rechts der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus
  • Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen
  • Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Verletzten im Strafverfahren (3. Opferrechtsreform)

Zudem sind alle strafrechtlich relevanten Regelungen des GVG und EGGVG grundlegend neu kommentiert.

Stefan Harrendorf hat zusammen mit Stefan König die §§245, 248, 249, 252, 256 – 259 StPO kommentiert.

EMRK Europäische Menschenrechtskonvention, Handkommentar

Meyer-Ladewig, J./ Nettesheim, M./ von Raumer, S. (Hrsg.), 4.Auflage 2017

Informationen zur 4.Auflage (aus den Verlagsinformationen):

"Der Handkommentar zur EMRK ist meinungsprägend, wenn es um den effektiven Grundrechtsschutz durch eine präzise Interpretation der Europäischen Menschenrechtskonvention geht. Sämtliche Artikel der EMRK einschließlich der Vorschriften der Protokolle werden an der Spruchpraxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, die maßgeblich die deutsche Rechtspraxis beeinflusst, orientiert erläutert. Dem anwaltlichen Praktiker werden alle Möglichkeiten der Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eröffnet. Die prozessuale Durchsetzung der Konvention wird immer mit in den Blick genommen, u.a. durch Hinweise für die Antragsformulierung sowie zahlreiche Beispiele aus der Rechtsprechung des EGMR. Die 4. Auflage berücksichtigt auf dem neuesten Stand: die wichtigen Neuerungen in der Verfahrensordnung des EGMR, die bei der Antragstellung unbedingt zu beachten sind das Gutachten des Europäischen Gerichtshofs zu der Frage, ob die Europäische Union der EMRK beitreten kann die aktuelle Spruchpraxis des EGMR, insbesondere Grundsatzentscheidungen in den Bereichen Sicherungsverwahrung, Sterbehilfe und Asyl"

Stefan Harrendorf hat zusammen mit Stefan König die Art. 5 – 7 EMRK sowie die Protokolle 4, 6, 7, 12 und 13 zur EMRK kommentiert, die bisher von Jens Meyer-Ladewig bearbeitet wurden.

Strafgesetzbuch, Kommentar, 3. Auflage

Hrsg.: Satzger / Schluckebier / Widmaier Köln: Heymanns 2017

Produktinformationen "StGB Kommentar zum Strafgesetzbuch":

"Die Neuauflage des erfolgreichen Kommentars zum Strafgesetzbuch erläutert wie gewohnt übersichtlich, praxisorientiert und mit wissenschaftlicher Tiefe das Strafrecht in seiner gesamten Bandbreite. Durchgängig werden zugleich die prozessrechtlichen Bezüge der kommentierten Vorschriften verdeutlicht. Für die praktische Arbeit ist dies von unschätzbarem Vorteil, insbesondere wenn wie so häufig unter Zeitdruck entschieden werden muss."

(aus der Produktinformation des Verlags)

Stefan Harrendorf hat die Vorbemerkung der  §§ 66 ff. sowie §§ 66 – 66c StGB in Zusammenarbeit mit Jörg Martin Jehle kommentiert. Zudem verfasste er die Kommentierung der §§ 69-70b StGB.

Aufsatz: Gefangenenraten im internationalen und nationalen Vergleich

Hinweis zum Aufsatz im 2. Heft (S.178-201) des 63. Jahrgangs der Zeitschrift: Bewährungshilfe

von: 

Frieder Dünkel, Bernd Geng und Stefan Harrendorf

Abstract: 

Gefangenenraten werden häufig als Indikator der Punitivität in einer Gesellschaft gewertet. Sie variierten 2015 in Europa zwischen 45 –71 pro 100.000 Einwohner in den skandinavischen Ländern und mehr als 200 bis zu 445 in einigen osteuropäischen Ländern, insbesondere Russland. In den letzten 25 Jahren gab es teilweise entgegengesetzte Entwicklungen. Deutlichen Anstiegen in etlichen west- und auch osteuropäischen Ländern steht ein Rückgang oder eine stabile Entwicklung in ebenso vielen anderen Ländern gegenüber. Der Beitrag erörtert einige Erklärungsansätze, die vor allem mit der Entwicklung der kriminalpolitischen Orientierung (Verschärfung von Strafgesetzen, der Strafzumessung etc.) zusammenhängen, ggf. aber auch auf gesamtgesellschaftlichen und politikwissenschaftlichen Faktoren beruhen können. Der skandinavische Exzeptionalismus findet sich in Teilen auch in anderen Ländern. Bemerkenswert ist der aktuelle drastische Rückgang von Gefangenenraten in Russland. Perspektiven der weiteren Entwicklung können in einer moderaten Kriminalpolitik skandinavischer, aber auch deutscher Prägung gesehen werden, die auf Front-door- (vermehrte Anwendung von Alternativen zur Freiheitsstrafe sowie Absenkung des Strafmaßes) wie auch Back-door-Strategien (vermehrte und frühzeitigere bedingte Entlassung) setzt.

Kontakt

Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht, Strafprozessrecht und vergleichende Strafrechtswissenschaften

Lehrstuhlinhaber
Prof. Dr. Stefan Harrendorf

Sekretariat
Kornelia Hohn

Domstr. 20
17489 Greifswald
Telefon +49 3834 420 2137
Telefax +49 3834 420 2155