Lehrstuhl für AVWL und Landschaftsökonomie

Herzlich willkommen auf der Seite des Lehrstuhls für Allgemeine Volkswirtschaftslehre und Landschaftsökonomie! Hier finden Sie Informationen zum Lehrangebot, zu Mitarbeitenden und zu den Forschungsschwerpunkten des Lehrstuhls.


Aktuelles und Termine


Ili-Live Kick-off in Kazakhstan

From February 18th to 22nd scientists travelled to Almaty, Kazakhstan, for the Kick-off workshop within the Project “Livestock farming in the Ili-Delta under varied water flow - effects on food security and adaption strategies” (Ili-Live) which is supported by the Federal Ministry of Education and Research of Germany (BMBF). Aim of the project is an assessment of threats to livestock farming systems and, therefore, to the food security in the Ili-Delta under decreasing water inflow.

The Ili-Live kick-off workshop took place February 19th and 20th at the Al-Farabi Kazakh National University. The objective was an exchange of experience and knowledge between the project partners from Kazakhstan, Kyrgyzstan, Uzbekistan and Germany as well as local stakeholders and farmers. The workshop started with the topic of animal husbandry in Kazakhstan and national strategies for the improvement of the livestock sector. Afterwards, we focused on livestock farming in the Ili-Delta and followed a speech of two farmers from the delta region. Additionally, representatives from the Ile-Balkhash Nature Reserve, WWF Russia and the Department of Tourism presented the program for the reintroduction of the tiger to the Ili-Delta. The second workshop day began with presentations on hydrological and land cover changes of the high variable system of the Ili-Delta. Our guest Prof. Starodubtsev from the National University of Life and Environmental Sciences in Kiev (Ukraine) gave us an insight in his longtime research activities regarding soils and ground water dynamics in the Ili-Balkhash Region. The last topic focused on fodder production and the current state of research on salt and drought tolerant fodder plants. We would like to thank all workshop participants for their contribution and are happy that the workshop aroused great interest. A lot of information as well as experience was exchanged and a good starting point for the project work was built.

Following the workshop, we made further plans for the project with long-term partners as Prof. Nurtazin and his working group from the Al-Farabi University as well as Dr. Niels Thevs from the Agroforestry Center (ICRAF) in Kyrgyzstan; and started new collaborations with the Kazakh National Agrarian University.

We would like to thank Prof. Nurtazin and his working group for the extensive support before, during and after the workshop. We are looking forward to fruitful collaborations and a successful fieldwork phase in summer 2019.

Bild: Rinat Barakov

ReedBiom-Projekt erfolgreich abgeschlossen

Mit einem Abschlussworkshop und einer begleitenden Exkursion endete die sechsmonatige Laufzeit des Client II-Definitionsprojekts „ReedBiom – Nachhaltige Biomassenutzung aus Schilf“ zum 31. Januar 2019.

Das Projekt begann im August 2018. Auf dem zweitägigen Auftaktworkshop am ATB (Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie) am 20. und 21.09.18 in Potsdam fand neben einem Kennenlernen der verschiedenen Projektpartner auch ein erster Wissensaustausch statt.

Im November (12. bis 18.11.18) reisten die deutschen Projektpartner in die Projektregion, das Ili-Delta in Kasachstan. Ziel der Reise war es, Einsichten in die Nutzung von Schilf dort zu bekommen sowie die Nachfrage nach Schilfprodukten und potentielle Partner zu identifizieren.  Dafür fand in Almaty ein Workshop bei dem kasachischen Projektpartner, der Al-Farabi Kazakh National University, statt. Außerdem konnten bei einer Exkursion in das Ili-Delta Schilfproben gesammelt und Gespräche mit der Regionalregierung geführt werden.

Abschließend trafen sich die Projektpartner zu einem Workshop am 18.01.2019 an der Universität Greifswald, um die Projektergebnisse zusammenzufassen und über weitere Aktivitäten zu diskutieren. Begleitend fanden Exkursionen zu Beispielen von Schilfnutzung in Deutschland, insbesondere zu den deutschen Projektpartnern, statt.

Als ein Ergebnis des ReedBiom-Projektes konnte ein Projektkonsortium gebildet werden, welches aufbauend auf den Erkenntnissen und Aktivitäten aus ReedBiom eine weitere Zusammenarbeit zur nachhaltigen Biomassenutzung aus Schilf in Kasachstan nach Projektabschluss anstrebt.

Bilder: Johanna Risse

Years of fruitful cooperation between Greifswald and Kazakhstan

Seven years have passed since the time when close fruitful joint scientific cooperation formed between scientists of the Institute of Botany and Landscape Ecology of the University of Greifswald (https://botanik.uni-greifswald.de/en/) and the Department of Biodiversity and Bioresources Faculty of Biology and Biotechnology of the Al-Farabi Kazakh National University (http://www.kaznu.kz/), one of the leading universities of the Republic of Kazakhstan.

Bilder: Johanna Risse

Eigentümer übernehmen Verantwortung für Artenvielfalt – Aber wie? – Handreichung für kirchliche Eigentümer in Kooperation mit der Universität Regensburg erschienen.

In Zusammenarbeit von Thomas Beil von der Michael Succow Stiftung und Benjamin Schwarz von der Universität Regensburg mit Dr. Michael Rühs von unserem Lehrstuhl ist mit Förderung durch das BMEL unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard Laux an der Universität Regensburg dazu kürzlich eine Informationsbroschüre für kirchliche Eigentümer erschienen.

Chancen gelebter Schöpfungsverantwortung. Eine Handreichung zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen auf kircheneigenem Land.

Sie zielt darauf ab, Interessierten auf allen Ebenen der kirchlichen Selbstverwaltung Unterstützung zu bieten, sich innerhalb ihrer Strukturen für eine kooperative Förderung der Artenvielfalt auf kirchlichem Landeigentum zusammen mit den kirchlichen Pächtern einzusetzen. Damit kann die Handreichung auch für viele andere private oder öffentliche Landeigentümer interessante Informationen und wertvolle Unterstützung bieten. Darüber hinaus beleuchtet sie auch einige spezifisch kirchliche bzw. ethische Aspekte zur Schöpfungsverantwortung.

Erhältlich ist die gedruckte Broschüre über die Universität Regensburg, wo sie im Eigenverlag herausgegeben wird. Dort ist auch kostenfrei der Download als pdf unter folgendem link möglich.

https://epub.uni-regensburg.de/37784/


Neue Internetplattform für die biologische Vielfalt eröffnet

Am 7. Februar 2019 fand in Berlin der Launch der Internetplattform www.naturschutzzertifikate.de statt. Die von EUROPARC Deutschland e.V. betriebene Plattform bietet Naturschutzzertifikate für Streuobstwiesen, Wälder und Moore in den Nationalen Naturlandschaften an. Regionale Akteure von Naturschutzprojekten können ab sofort nach dem Naturplus-Standard zertifizierte Projekte über die Plattform verkaufen.

Der Naturplus-Standard (http://www.naturplus-standard.de) wurde gemeinsam mit Wissenschaftler*innen des Instituts für „Dauerhaft Umweltgerechte Entwicklung von Naturräumen der Erde“ (DUENE e.V.) und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF e.V.) entwickelt. Unser Lehrstuhl ist mit dem ZALF Müncheberg, der Deutschen Umwelthilfe und weiteren Praxispartnern an dem AgoraNatura-Projekt (http://project2.zalf.de/AgoraNatura/) beteiligt. Im Rahmen des Agora-Natura-Projektes wird im Laufe des Jahres eine weitere deutschlandweite Internetplattform starten und das vorhandene Portfolio um naturschutzfördernde Maßnahmen auf Acker und Grünland sowie räumlich auf Flächen außerhalb der Nationalen Naturlandschaften erweitern.

Damit werden erstmalig zertifizierte Projekte für den Erhalt und die Entwicklung und Förderung der biologischen Vielfalt in Deutschland angeboten. Jedes Zertifikat steht für die Förderung von einen Quadratmeter Lebensraum für ein Jahr. Die Preise der Einzelzertifikate sind damit „taschengeldtauglich“ und auch für Privatpersonen geeignet. Engagierte Unternehmen können aber auch komplette Sammelzertifikate für längerfristige Projekte erwerben. Das erste Naturschutzzertifikat für ein Streuobstwiesen-Projekt am Fuße der Schwäbischen Alb wurde beim Launch in Berlin an das Süßwarenunternehmen Katjes Fassin GmbH + Co. KG aus Emmerich am Rhein überreicht.

Mit dem Naturplus-Standard und den beiden Internetplattformen naturschutzzertifikate.de und agora-natura stehen zukünftig Portale bereit, die für die Zuverlässigkeit der Planung und Umsetzung der dort angebotenen Projekte aus den bereitgestellten Finanzmitteln garantieren.

Hier die Pressemitteilung zum Launch der Plattform naturschutzzertifikate.de

 


Neue Publikationen

de Leeuw, J., Rizayeva, A., Namazov, E., Bayramov, E., Marshall, M. T., Etzold, J., & Neudert, R. (2019). Application of the MODIS MOD 17 Net Primary Production product in grassland carrying capacity assessment. International Journal of Applied Earth Observation and Geoinformation78, 66-76. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0303243418302617
 

Schwarz, B.U.; Rühs, M.; Beil, Th. Artenreiche Landwirtschaft auf Kirchengrund. Chancen gelebter Schöpfungsverantwortung. Eine Handreichung zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen auf kircheneigenem Land.Expertise, Eigendruck Universität Regensburg, 2018, 55 S. https://epub.uni-regensburg.de/37784/1/artenreiche_landwirtschaft_auf_kirchengrund_online_sept2018.pdf

Dillmann, O.; Beckmann, V. Do Administrative Incentives for the Containment of Cities Work? An Analysis of the Accelerated Procedure for Binding Land-Use Plans for Inner Urban Development in Germany. Sustainability 201810, 4745. https://www.mdpi.com/2071-1050/10/12/4745

Special Issue "Sustainable and Innovative Utilization of Common Reed (Phragmites Australis) in the Bioeconomy"
https://www.mdpi.com/journal/resources/special_issues/common_reed

Druckenbrod, C.; Beckmann, V. Production-Integrated Compensation in Environmental Offsets—A Review of a German Offset Practice. Sustainability 201810, 4161. https://www.mdpi.com/2071-1050/10/11/4161

 

 

 

 

Kontakt

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Sekretariat:
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Telefon +49 3834 420 4115
Telefax +49 3834 420 4107

Prüfungs-, Klausur- und Testattermine

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Es besteht die Möglichkeit, das Ergebnis per Post zu verschicken, sofern ein frankierter und adressierter Umschlag (Format A4) gesendet wurde. Hierbei ist aber zu beachten, dass das Recht auf Nachkorrektur entfällt.